Mit einer düsteren Zukunftswelt, die von einem mächtigen Konzern mit exzessiver Gewalt unterdrückt wirkt, präsentiert uns „Kill Code“ ein klassisches Cyberpunk-Szenario. Darin bewegen sich einige einst sehr prominente Mimen, die in den letzten Jahren aber hauptsächlich auf B-Filme spezialisiert waren. Inszeniert wurde der Streifen vom bisher primär mit trashigen Mockbustern wie „The Mummy Rebirth“ oder „The 13th Friday“ von sich reden machenden Justin Price.
Schaut man sich den Trailer zu „Kill Code“ an, so trifft die Beschreibung „B-Film“ offensichtlich auch hier zu. Der Fakt, dass das Ganze bereits 2022 gedreht wurde und erst jetzt erscheint, gibt natürlich zu denken. Was aber nicht automatisch heißt, dass „Kill Code“ trotz einiger leicht erkennbar mit massiver Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellter Passagen nicht vielleicht doch Spaß machen könnte.
Ob dem wirklich so ist, dürfen nordamerikanische Genre-Fans seit dem 24. Juli 2026 selbst überprüfen. Denn seitdem ist der Reißer dort als Video-on-Demand zu haben. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „Kill Code“ gibt es aktuell noch keine Informationen.
Wie eingangs angekündigt mischen in „Kill Code“ (der Arbeitstitel lautete übrigens „Hard Matter“) einige weltbekannte Leute mit. Als da wären: Harvey Keitel aus den Tarantino-Klassikern „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“, „Fast & Furious“-Star Tyrese Gibson, Brett Cullen („The Blacklist“) und Marvel-Schurke Frank Grillo („The Return Of The First Avenger“, „Avengers 4: Endgame“).
All diese Herren spielen offenbar aber nur mal mehr, mal weniger große Nebenparts und waren jeweils wohl nur ein paar Tage am Set. Denn die Hauptrolle wird von der bisher noch kaum in Erscheinung getretenen Franzi Schissler übernommen, die auch zu den Produzentinnen und Financiers des Streifens zählt. Seitdem vor vier Jahren die letzte Klappe zu „Kill Code“ fiel, hat Schissler einen weiteren Film mit Regisseur Justin Price gedreht: den bisher noch nicht veröffentlichten Monster-Actioner „Omega“.
Das ist die Story von "Kill Code"
Der Dritte Weltkrieg hat die danach in Quadranten aufgeteilten USA komplett verwüstet. In diesem Szenario leitet der Nanowissenschaftler Eion (Harvey Keitel) den extrem mächtigen Megakonzern Alpire. Dieser produziert einen in einer speziellen Armbanduhr enthaltenen Nanovirus. Mit seiner Hilfe kann Alpire die Träger*innen der Uhr nach eigenem Willen in Killer verwandeln. Im Geheimen arbeitet Eion an einem sogenannten „D-Day“, an dem die gesamte Bevölkerung zum Tragen dieser Chronometer gezwungen werden soll, um so die absolute Kontrolle zu erlangen.
Als Alpire-Mitarbeiterin Elera (Franzi Schissler) diese Pläne durchblickt, schließt sie sich einer aufkeimenden Revolutionsbewegung um ihren Vater Sawyer (Brett Cullen) an. Der schmiedet einen Plan, bei dem nun Elera die Mission seiner kürzlich von Alpire ermordeten Frau fortführen und den „D-Day“ um jeden Preis verhindern soll …
Wenn ihr „Kill Code“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Ähnlich rund scheint es in „The Experiment“ zu gehen, den wir euch samt seines Trailers im folgenden Artikel vorstellen:
Brutale Sci-Fi- & Horror-Action mit "X-Men"-, "Game Of Thrones"- & "Red Sonja"-Stars: Trailer zu "The Experiment"