Neben „Die unendliche Geschichte“ zählt „Momo“ zu den bekanntesten und beliebtesten Büchern von Michael Ende. Bereits 1986 wurde die zeitlose Fantasy-Geschichte erstmals fürs Kino adaptiert. Knapp vier Jahrzehnte später folgte eine aufwendige Neuverfilmung mit internationaler Besetzung.
Wer diese 2025 im Kino verpasst hat, bekommt nun eine neue Gelegenheit: Seit dem heutigen 3. August 2026 ist „Momo“ im Angebot von Netflix enthalten.
Darum geht es in "Momo"
Das junge Waisenmädchen Momo (Alexa Goodall) lebt in den Überresten eines alten römischen Amphitheaters. Obwohl sie kaum etwas besitzt, hat sie eine besondere Fähigkeit. Momo kann anderen Menschen so aufmerksam zuhören, dass sie dabei selbst Lösungen für ihre Probleme finden. Doch plötzlich scheinen alle Menschen immer weniger Zeit zu haben. Verantwortlich dafür ist ein mächtiger Konzern, dessen unheimliche Mitarbeiter ihnen einreden, jeden vermeintlich überflüssigen Moment einsparen zu müssen.
Je mehr Zeit die Menschen zu sparen versuchen, desto hektischer, einsamer und unglücklicher werden sie. Selbst ihr bester Freund Gino (Araloyin Oshunremi) hat plötzlich kaum noch einen Moment für Momo übrig. Gemeinsam mit der Schildkröte Kassiopeia und Meister Hora (Martin Freeman), dem geheimnisvollen Hüter der Zeit, muss sie den Kampf gegen die ungewöhnlichen Räuber aufnehmen...
Neuverfilmung mit internationalen Stars
Obwohl es sich um eine deutsche Produktion handelt, wurde „Momo“ mit einer überwiegend internationalen Besetzung realisiert. Die Titelrolle übernimmt die junge britische Schauspielerin Alexa Goodall, die zuvor unter anderem an der Seite von Ewan McGregor in „Ein Gentleman in Moskau“ zu sehen war.
Unterstützung bekommt sie von „Der Hobbit“- und „Sherlock“-Star Martin Freeman als Meister Hora. Darüber hinaus gehören Laura Haddock aus „Transformers: The Last Knight“, „The Witcher“-Darsteller Kim Bodnia und „Dracula“-Star Claes Bang zum Ensemble. Regie führte Christian Ditter, der zuvor unter anderem „Vorstadtkrokodile“, „Love, Rosie“ und „How To Be Single“ inszenierte.
Bei seiner großen Fantasy-Neuverfilmung und dem Versuch, den Kult-Romans ins Hier und Jetzt zu transferieren, hat er unserer Meinung nach zwar „einige Dinge gut, viele andere aber auch gehörig falsch“ gemacht, wie es Kritiker Oliver Kube in der offiziellen FILMSTARTS-Rezension schreibt. In dieser gibt es nur 2 Sterne und das ernüchternde Fazit: „Wer den Roman nicht kennt, wird sich nach der diesmal arg generisch anmutenden Story vermutlich fragen, warum Millionen von Menschen die Buchvorlage eigentlich so innig lieben.“ Doch vielleicht seid ihr anderer Meinung. Bei Netflix könnt ihr es jetzt herausfinden.
Was ihr diese Woche noch so auf Netflix zu sehen bekommt, verraten wir euch im folgenden Artikel:
Diese Woche neu auf Netflix: Die Neuauflage eines Fantasy-Klassikers, einer der bildgewaltigsten Serienkiller-Thriller aller Zeiten und mehr!