Nicht nur der Autor dieser Zeilen ist mit dem Kinderbuch-Klassiker aufgewachsen, sondern auch viele Menschen weltweit. Schließlich wurde Marcus Pfisters „Der Regenbogenfisch“ über 30 Millionen Mal verkauft und ist damit so erfolgreich, dass in Kürze bereits der zehnte Band erscheint. Nun schaffts der glitzernde Kinderbuchstar auch auf die große Leinwand.
"Der Regenbogenfisch" von der Augsburger Puppenkiste
Am Grund eines Meeres leben in einem bunten Korallenriff noch buntere Fische. Der allerschönste von ihnen ist der Regenbogenfisch mit seinen prächtigen Glitzerschuppen, um die ihn alle anderen beneiden. Bei der Vorstellung der Fische im Teaser wird schon deutlich, wie besonders die Verfilmung ist. Wie euch allen direkt auffallen dürfte, hängen die Tiere an dünnen Fäden.
Denn „Der Regenbogenfisch“ entstand in Zusammenarbeit mit der Augsburger Puppenkiste, die für Inszenierungen wie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ oder „Der Räuber Hotzenplotz“ bekannt ist. Wie bei diesen Kult-Klassikern wurde auch hier komplett auf digitale Animationen verzichtet und traditionell mit echten Puppen gedreht. Das heißt, die charakteristischen Puppen wurden von Puppenspielern an Fäden durch reale Theater-Sets geführt und abgefilmt.
Mit diesem besonderen Look erscheint die Verfilmung des Bestsellers am 19. November 2026 in den deutschen Kinos. Es ist der erste Kinofilm der Augsburger Puppenkiste seit „Geister der Weihnacht“ vor acht Jahren.
Das ist die Besetzung von "Der Regenbogenfisch"
In den Hauptrollen sind Jannik Schümann („Sisi“) als Sprecher des Regenbogenfischs sowie Luna Wedler („Biohackers“) zu hören. Ebenfalls zum hochkarätigen Sprechensemble gehören unter anderem „Die Ärzte“-Musiker Bela B Felsenheimer, Tobias Krell („Checker Tobi“), Andrea Sawatzki („Tatort“), Bjarne Mädel („Stromberg“) und Tom Böttcher („Paradise“).
Als Regisseur hat Florian Moch die sprichwörtlichen Fäden in der Hand. Moch ist ein deutscher Film- und Theaterregisseur, Puppenbauer und Puppenspieler bei der Augsburger Puppenkiste. Er hat auch das Drehbuch für die Verfilmung geschrieben, die nicht nur auf dem ersten Band basiert.
Inhaltlich geht das Kinoabenteuer dabei über das erste Buch hinaus. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Geschichte des eitlen Fischs, der seine Glitzerschuppen nicht teilen will. Wie Produzent Thomas Klimmer in einem Interview mit Augsburg.TV verriet, einigte man sich mit Autor Marcus Pfister darauf, dass man Elemente aus allen zehn Bänden nutzen darf.
Einen weiteren spannenden Trailer stellen wir euch im folgenden Artikel vor:
Einer der größten Fantasy-Bestseller der vergangenen Jahre kommt ins Kino – schaut hier den ersten Trailer