Mit der von ihm finanzierten und veröffentlichten „Sharknado“-Reihe ist das kalifornische Indie-Studio The Asylum wohl zu einem beachtlichen Teil dafür mitverantwortlich, dass das zwischenzeitlich etwas abgeflaute Haihorror-Segment seit Jahren wieder sehr populär ist. Neben reihenweise fürs Heimkino produzierten Werken kommt mittlerweile der eine oder andere „Der weiße Hai“-Epigone auch wieder ganz regulär ins Kino.
Natürlich will die ansonsten hauptsächlich auf billige Mockbuster wie zuletzt „The Odyssey“ oder „Master Of The Universe“ spezialisierte Trash-Schmiede aus Burbank, einem Vorort von Los Angeles, von dieser Entwicklung auch nach dem Ende der „Sharknado“-Filme profitieren. Und so produziert man fleißig weiter Streifen mit den auf unbedarfte Badetouristen, Fischer oder sonstige Menschen in Wassernähe Jagd machenden Meeresungeheuern mit rasierklingenscharfen Zähnen.
Der neueste davon ist „Shark Frenzy“, der offenbar ohne den augenzwinkernden Comedy-Unterton von „Sharknado“ auskommen und ernsthaft unterhalten soll. Ob das gelingt, kann das US-amerikanische Publikum bereits überprüfen. Denn dort erschien der Film bereits Mitte Juli als Video-on-Demand. Wann und auf welchem Weg wir „Shark Frenzy“ hierzulande sehen können, wurde bisher allerdings noch nicht bekannt gegeben.
Wie für The-Asylum-Produktionen üblich besteht der Cast fast komplett aus No-Names. Dazu kommt aber auch hier wieder ein zumindest etwas bekannterer Name, dessen Abdruck auf den Postern und DVD-Covern zumindest ein wenig Aufmerksamkeit erregen soll. Dabei handelt es sich hier um den ehemaligen „Baywatch“-Rettungsschwimmer David Chokachi, der einen besorgten Vater spielt.
Die Regie des mit offensichtlich geringem Budget realisierten Projekts übernahm Ryan Ebert, der zuletzt die Mockbuster „The Jolly Monkey“ und „Predator Wastelands - Maximal tödlich“ inszeniert hatte. Seine Arbeit basiert auf dem Drehbuch des ähnlich erfahrenen M.L. Miller („Frankenstein’s Bride“).
"Shark Frenzy": Das ist die Story
Der Urlaub des Ehepaars Rob (David Chokachi) und Bev Miller (Sarafina King) nimmt eine dramatische Wendung. Denn ihre 18-jährige Tochter Toni (Sophia Sabol) ist gemeinsam mit ihren lokalen Bekanntschaften Chelsea (Thandiwe McMillan), Steph (Emily Huffines) und Ed (Brian Latimer) auf einem klapprigen alten Fischerboot aufs Meer hinausgefahren und in eine extrem gefährliche Situation geraten.
Der Kahn wird immer wieder von riesigen Haien gerammt, bis er schließlich leckschlägt und zu sinken beginnt. Die Jugendlichen können sich nur noch in ein kleines Ruderboot retten und treiben nun schutzlos auf offener See. Während ihre Eltern verzweifelt nach ihnen suchen, kämpfen die jungen Leute ums Überleben. Mit jedem Augenblick sinken ihre Überlebenschancen, denn aggressive Haie kreisen immer näher um sie herum …
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Apropos „Baywatch“: Wusstet ihr, dass die mit David Hasselhoff in den 1990ern zum Mega-Erfolg mutierte Serie neu aufgelegt wird? Im folgenden Artikel erfahrt ihr alle bisher bekannten Details und könnt euch auch schon einen ersten Trailer ansehen:
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