"Michael 2" kommt! Dann soll die Fortsetzung des Michael-Jackson-Biopics in den Kinos starten

Einer der größten Kritikpunkte an dem unfassbar erfolgreichen Michael-Jackson-Film war, dass ein besonders spannendes Kapitel aus dem Leben des King of Pop ausgelassen wurde. Das dürfte uns nun in „Michael 2“ erwarten.

Im Kino deutete bereits vieles darauf hin, dass „Michael“ kein Standalone-Film bleiben wird – schließlich endet der Film um Michael Jackson mit der weltberühmten „Bad“-Tour, mit der die Karriere des Superstars nie dagewesene Sphären erreichte. Jetzt ist offiziell: „Michael 2“ wird kommen!

Dass der King of Pop in dem vom Jackson Estate auf den Weg gebrachten Film vor allem zelebriert und glorifiziert wird, dürfte kaum jemanden überrascht haben. Aber die Geschichte derart abrupt zu beenden – und das noch dazu an einem Punkt, auf den die großen Kontroversen rund um die Person Michael Jackson erst noch folgten –, wirkte zunächst dennoch wie eine Erzählung der halben Wahrheit. Inwiefern nun die andere Hälfte folgt, oder ob auch die Fortsetzung vor allem daran interessiert ist, den wahrscheinlich größten Popstar aller Zeiten ohne allzu kritische Töne hochleben zu lassen, bleibt abzuwarten …

… doch zumindest wissen wir jetzt, dass tatsächlich mit Hochdruck an Teil 2 gearbeitet wird. Wie Studio Lionsgate nun bestätigte, plane man bereits, „Michael 2“ in den hauseigenen Release-Kalender zu integrieren. Konkrete Daten wurden im Zuge dessen zwar noch nicht enthüllt, aber immerhin ein vager Zeitplan liegt bereits vor.

"Michael 2": Kinostart Ende 2027 oder Anfang 2028

Adam Fogelson, Vorsitzender der Lionsgate Motion Picture Group, hat nun verraten: „Wir peilen einen Produktionsstart gegen Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres an.“ Daraus lässt sich natürlich auch schon grob ableiten, wann mit einem Kinostart zu rechnen ist.

Fogelson zufolge sei demnach mit einem Kinostart Ende 2027 oder in der ersten Hälfte von 2028 zu rechnen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei man noch nicht in der Lage, genauere Daten zu bestätigen – und beispielsweise schon einen exakten Kinostarttermin festzulegen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Man sei darum bemüht, für den richtigen Preis das größte und bestmögliche Sequel auf die Beine zu stellen, so Fogelson. „Das ist es, was das Publikum nach dem, was wir ihm beim ersten Mal geboten haben, will und verdient.“

Dass man auch in Sachen Budget keine Details herausgeben will, kommt dabei nicht von ungefähr. Bei „Michael“, der vorab dann doch noch einmal im großen Stil umgemodelt und schließlich auch um mehrere Monate verschoben werden musste, kam es letztlich zu umfassenden Nachdrehs, die die Produktionskosten am Ende auf bis zu 200 Millionen Dollar katapultierten. Eine gewaltige Summe, wenn man bedenkt, dass wir es hier nicht etwa mit einem Superhelden-Blockbuster zu tun haben – doch das Investment sollte sich am Ende lohnen.

Dass Lionsgate sowie Universal Pictures großes Interesse daran haben dürften, „Michael“ von Antoine Fuqua („The Equalizer“) unbedingt fortzusetzen, liegt nämlich sicherlich auch an dem phänomenalen Box-Office-Erfolg. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 1,021 Milliarden Dollar brach das Biopic zahlreiche Rekorde – und zählt nach wie vor zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Fans rund um den Globus zeigten sich zudem begeistert, vor allem von der grandiosen, unglaublich authentischen und schweißtreibenden Performance von Hauptdarsteller Jaafar Jackson.

Platz 1 der 2026er-Jahrescharts hat sich kürzlich übrigens der neueste Marvel-Kracher unter den Nagel gerissen – und zwar bereits wenige Tage nach Start:

Der Kinostart von "Spider-Man: Brand New Day" hat sogar den größten Marvel-Hit übertroffen: So gratulieren die "Avengers: Endgame"-Macher

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.
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