Durch seinen seit vielen Jahren bestehenden Exklusivvertrag kann Adam Sandler bei Netflix reihenweise Projekte verwirklichen. Darunter sind nicht nur seine typischen Komödien wie „Murder Mystery“, „Hubie Halloween“ oder zuletzt „Happy Gilmore 2“, in denen er regelmäßig die Hauptrolle spielt. Er nutzt die gute Zusammenarbeit mit dem Streamingdienst auch für Projekte von Freunden und Familie. In „Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen“ übernahm seine Tochter Sunny Sandler bereits eine Hauptrolle. Nun steht die 17-Jährige erneut im Mittelpunkt einer Netflix-Produktion und ihr berühmter Vater beschränkt sich dieses Mal auf einen Part hinter der Kamera.
„Don't Say Good Luck“ ist ab dem heutigen 14. August 2026 bei Netflix verfügbar. Die Tragikomödie von Regisseurin Julia Hart („Stargirl“) verbindet klassische Coming-Of-Age-Erzählung mit einer deutlich ernsteren Familiengeschichte. Diese hat einen realen Hintergrund, womit der Film auch ganz anders als die Komödien ist, die sonst meist aus dem Hause Sandler zum Streamingdienst kommen. Doch das Ergebnis ist angeblich richtig gut. Die ersten Kritiken versprechen sogar ein Highlight.
"Don't Say Good Luck": Zwischen Schulmusical und Schicksalsschlag
Sophie Birenbaum (Sunny Sandler) hat gerade eigentlich allen Grund zur Freude. Sie hat die Hauptrolle im nächsten Musical ihrer Highschool ergattert. Doch praktisch im selben Moment wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt. Zufällig erfährt sie, dass der Krebs ihrer Mutter Elizabeth (Melanie Lynskey) zurückgekehrt ist und diese vermutlich nicht mehr lange zu leben hat.
Während Sophie weiter für ihren großen Auftritt probt, versucht sie gemeinsam mit ihrem Vater Ted (Max Greenfield) und ihren Großeltern Linda (Bebe Neuwirth) und Dale (Steve Buscemi), mit der Situation umzugehen und ihrer Mutter beizustehen. Gleichzeitig gibt es da auch noch all die Probleme, die das Teenagerleben ohnehin schon kompliziert genug machen. Darunter sind natürlich vor allem die verwirrenden Gefühle zu ihrem Bühnenpartner Jack (Jack Champion).
"Don't Say Good Luck" basiert auf persönlichen Erlebnissen
Die ursprüngliche Idee zum Film stammt von Drehbuchautorin Laura Hankin und ist von ihrer eigenen Jugend inspiriert. Genau wie Sophie bekam Hankin die Hauptrolle in einem Schulmusical zu einem Zeitpunkt, als der Krebs ihrer Mutter zurückkehrte. Das verarbeitete sie in einem Skript, welches Regisseurin Julia Hart und ihr Ehemann, dem für „La La Land“ oscarnominierten Jordan Horowitz, gemeinsam mit der Originalautorin weiter ausformulieren.
Das soll dem Trio ausgesprochen gut gelungen sein. Die Mischung aus Teenie-Komödie und Tearjerker-Drama überzeugt die Kritik. Unter anderem in Variety und beim Hollywood Reporter wird der Film in höchsten Tönen gelobt. Er vermeide naheliegende Teenie-Stereotype, auch die Empathie und emotionale Authentizität werden positiv hervorgehoben.
Die Kritiken sind sich außerdem einig, dass Sunny Sandler den Film trägt. Sie spiele glaubwürdig, unbeholfen sowie warmherzig und könne mühelos mit der einmal mehr überragenden „Two And A Half Men“-Stalkerin Melanie Lynskey mithalten. Mit „Don't Say Good Luck“ gibt es ab heute also exklusiv auf Netflix einen wohl sensiblen, ehrlichen und wirkungsvollen Coming-of-Age-Film, in dem neben den genannten Namen auch noch „Brooklyn Nine-Nine“-Fanliebling Stephanie Beatriz zu sehen ist.
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