Dass man mit Kolleg*innen nicht immer supergut auskommt, ist normal. Im Filmbusiness ist das nicht anders. Logisch, man ist monatelang gemeinsam am Set – da kann es schon vorkommen, dass man sich auf die Nerven geht und anfängt zu streiten.
Manchmal drohen Wortgefechte jedoch zu Prügeleien auszuarten: So hatte sich Scott Eastwood am Set von David Ayers Kriegs-Actionfilm „Herz aus Stahl“ (2014) mit seinem Schauspiel-Kollegen Shia LaBeouf in die Haare gekriegt. Bevor die Auseinandersetzung letztendlich eskalieren konnte, rettete kein Geringerer als Brad Pitt die Situation.
Eastwood hielt seinen Co-Star für verrückt
Aber einmal von Anfang: Schon von Beginn an ging Scott Eastwood das extreme Method-Acting des „Indiana Jones“-Stars auf die Nerven, wie er in der Sendung „Armchair Expert with Dax Shepard“ berichtet. LaBeouf soll sich bei der Vorbereitung auf seine Rolle sogar einen Zahn herausgezogen sowie sich im Gesicht verletzt haben. Eastwood dachte sich daraufhin nur: „Der Typ ist verrückt“ (via TMZ) und hielt Abstand.
Als der Sohn von Western-Ikone Clint Eastwood wiederum Tabaksaft auf den Tanker namens „Fury“ (so auch der englische Originaltitel des Films) spuckte, wurde er vor dem ehemaligen „Transformers“-Darsteller mit einem „Fuck you!“ beschimpft. Das ließ sich Eastwood natürlich nicht gefallen und konterte: „Hör auf mit dem Mist. Ich versohl dir den Hintern“ (via TMZ).
Shia LaBeouf soll infolgedessen angeblich ausgerastet sein und die Lage schien völlig zu eskalieren, wäre da nicht Brad Pitt gewesen, der dazwischenging, bevor einer seiner Kollegen handgreiflich werden konnte.
Ganz parteilos blieb Pitt aber nicht, denn auch er fand, dass Scott Eastwood den Panzer respektlos behandelte, und stellte sich auf die Seite des „Transformers“-Stars. Bis er erkannte, dass Eastwood lediglich seinen Job gemacht hatte – die Szene stand nämlich ausdrücklich im Drehbuch.
Bleibt zu hoffen, dass der Zank zwischen Eastwood und LaBeouf mit der Kamera eingefangen wurde, denn authentischer als ein realer Streit ist auch das beste Method-Acting nicht. In „Herz aus Stahl“ gibt es mehrere Szenen, in denen die Hauptdarsteller heftig aneinandergeraten, auch wenn der Grund nicht das Bespucken eines Panzers ist. Das ist im Film wohl das geringste Problem.
Darum geht's in "Herz aus Stahl"
Der Kriegsfilm handelt von einer Gruppe US-amerikanischer Soldaten, die Ende des Zweiten Weltkriegs eine letzte, schier unmögliche Mission erfüllen sollen: Zahlenmäßig unterlegen und mit schlechter Ausstattung, wollen die Männer in das feindliche Gebiet vorrücken und das Nazi-Regime endgültig in die Knie zwingen.
Nicht nur unter Schauspieler*innen, sondern auch unter Regisseur*innen kommt es hin und wieder zu Fehden. Mit wem „Titanic“-Macher James Cameron so heftig stritt, dass die Zusammenarbeit schließlich aufgegeben wurde, lest ihr hier:
"Er war sehr herrisch": Streit zwischen Kult-Regisseuren bei Arbeit an Fantasy-Spektakel-Remake verhinderte Zusammenarbeit*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.