Überraschung im Trailer: Diese weltberühmte Pop-Ikone spielt heimlich in neuem Film eines Marvel-Stars mit

Üblicherweise werden Filme mit den größten Namen im Cast heftig beworben, selbst wenn die Stars nur einen Kurzauftritt haben. Nicht so Gael García Bernal: er schwieg über den Auftritt einer Popikone in seinem Film - bis gestern der Trailer erschien.

Mit seinen Rollen in den frühen Werken der Oscarpreisträger Alejandro González Iñárritu („Birdman”, „The Revenant - Der Rückkehrer”, demnächst: „Digger”) und Alfonso Cuarón („Gravity”, „Roma”) ist Schauspieler Gael García Bernal fester Bestandteil der mexikanischen Filmgeschichte. Dem internationalen Mainstream-Publikum dürfte er spätestens aus Produktionen wie M. Night Shyamalans „Old” oder dem Marvel-Special „Werewolf by Night” bekannt sein. Doch wie sein langjähriger Weggefährte Diego Luna („Star Wars: Andor”), der dieses Jahr in Cannes seine neueste Regiearbeit präsentierte, ist auch der „Holland”-Darsteller neben seiner Tätigkeit vor der Kamera, auch dahinter aktiv.

Hombre al agua” (zu Deutsch: „Mann über Bord”) heißt sein neuester Film, in dem Bernal nicht nur Regie führt, sondern auch die Hauptrolle übernimmt. Die mexikanische Tragikomödie wird nächste Woche beim Filmfestival in Venedig Premiere feiern. Dabei geht es um einen kubanischen Rettungsschwimmer (Bernal), der einen mexikanischen Unternehmer vor dem Ertrinken rettet und von diesem als Dank ein Leben in Mexiko „geschenkt” bekommt.

Im Trailer versteckt sich ein Popstar

Gestern wurde ein erster Trailer zum Film veröffentlicht und sorgte bei besonders aufmerksamen Zuschauer*innen für etwas Verwunderung. In einer Szene ist Latin-Popstar Ricky Martin zu sehen, der vorab nicht als Teil des Films angekündigt war.

Ricky Martin in „Hombre al agua” La Corriente del Golfo
Ricky Martin in „Hombre al agua”

Mittlerweile wurde von offizieller Seite bestätigt, dass der „Livin’ La Vida Loca”-Sänger in „Hombre al agua” den Part eines fiktiven Schauspielers namens Roby übernimmt. Gegenüber dem Branchen-Magazin Deadline meinte Gael García Bernal: „Ricky war einer dieser wunderbaren Zufälle. Er war die erste Person, die ich mir für die Rolle vorgestellt hatte, aber die Idee erschien mir so verrückt, ja geradezu unmöglich, dass ich seinen Namen während des größten Teils der Entwicklungsphase für mich behielt.”

Erst kurz vor Drehbeginn wagte es der Golden-Globe-Gewinner, Ricky Martin für die Tagesrolle zu kontaktieren und war überrascht eine Zusage zu bekommen, noch bevor er ihm das Projekt richtig erklärt hatte. „Ricky kam mit einer unglaublichen Offenheit ans Set, ließ sich voll und ganz auf den Geist des Films ein, verstand den Humor seiner Figur und wurde zu einem der größten Unterstützer des Films. Dass er schließlich auch als ausführender Produzent einstieg, ergab sich ganz natürlich aus seiner Begeisterung für das Projekt”, schwärmt Bernal.

Kein Neuling im Schauspielgeschäft

Es ist nicht das erste Mal, das Ricky Martin als Schauspieler vor der Kamera steht. Für seine bewegende Darstellung von Gianni Versaces Lebensgefährten in der zweiten Staffel von „American Crime Story” erhielt er 2018 sogar eine Primetime Emmy Awards Nominierung. In der ebenfalls in Florida angesiedelten Apple-TV-Serie „Palm Royale” gehörte er sogar zum Hauptcast.

Ricky Martin in „American Crime Story” Jeff Daly/FX
Ricky Martin in „American Crime Story”

Eine Neuheit gibt es jedoch: „Hombre al agua” ist die erste vollständig spanischsprachige Rolle für den Puerto-Ricaner seit mehr als zwei Jahrzehnten. In den frühen 1990er-Jahren war er neben Telenovela-Auftritten auch in dem mexikanischen Musical „Mama Ama el Rock” zu sehen. 

Neben Gael García Bernal und Ricky Martin dürfen wir uns in Venedig auf zahlreiche weitere spannende Darstellungen freuen, darunter auch auf Robert Pattinson:

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Selina Sondermann
Selina Sondermann
-Freie Autorin
Als Fan von Widersprüchen und Extremen fühlt sich Selina Sondermann vor allem im Horrorgenre und in Romantic Comedies zuhause. Am liebsten besucht sie Filmfestivals von Cannes bis Toronto, wo sie versucht, so viele Filme wie möglich an einem Tag zu sehen.
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