Mit Produktionskosten von über 160 Millionen Dollar stellte er Mitte der 2000er sogar so namhafte Hollywood-Konkurrenz wie „Matrix Reloaded“ und „Fluch der Karibik 3“ in die Tasche. Der Cast um „X-Men“-Star Hugh Jackman und „Underworld“-Heldin Kate Beckinsale konnte sich ebenfalls sehen lassen – und ihre monströse Gesellschaft, die von Dracula und Frankensteins Monster bis hin zu Dr. Jekyll und Mr. Hyde reichte, ebenfalls. Trotzdem war ihm kein durchschlagender Erfolg gegönnt. Heute spricht kaum noch jemand über ihn.
Die Rede ist – natürlich – von „Van Helsing“ aus dem Jahr 2004, der am Ende zwar immerhin 300 Millionen Dollar in die Kinokassen spülte, damit aber auch kein richtiger Kassenschlager war. Vor allem aber zeigten sich Publikum wie Presse enttäuscht vom verschenkten Potenzial, das die große Vision hinter dem Horror-Fantasy-Actioner durchaus in sich trug – und letztlich nur oberflächlich ausgeschöpft wurde.
Wurde das Monsterjäger-Abenteuer einfach nur missverstanden? War es seiner Zeit voraus? Und: Funktioniert es mit ein wenig Abstand vielleicht besser als damals? Diese Fragen könnt ihr euch in Kürze selbst beantworten. Denn während man DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray des Films in den Läden mittlerweile vergeblich sucht, erscheint „Van Helsing“ am 15. Oktober 2026 erstmals inklusive Dolby Vision auf 4K-Blu-ray!
DVD und Blu-ray bekommt ihr im hauseigenen Shop von Verleiher Plaion Pictures aktuell noch für einen schmalen Taler, für die beiden UHD-Varianten müsst ihr hingegen ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Wie auch einige andere 4K-Premieren des Verleihers, erscheint „Van Helsing“ zunächst nicht als kostengünstige Standardausgabe, sondern lediglich als Steelbook (34,99 Euro) sowie als Collector's Edition (59,99 Euro). Während sich vor allem Fans über die limitierten Schmuckstücke freuen dürften, können alle anderen immerhin auf den Stream ausweichen – den gibt es bereits ab 3,99 Euro in der bereits erschienenen 4K-Version.
"Van Helsing": Die Universal Monsters mal anders
Regisseur Stephen Sommers, den die meisten für „Die Mumie“ (mit u.a. Brendan Fraser) kennen dürften und der mit „Octalus - Der Tod aus der Tiefe“ auch einen echten Creature-Feature-Geheimtipp verantwortete, formte aus dem ikonischen Ausgangsstoff, der im Kino nicht zuletzt mit den weltberühmten Universal-Monster-Klassikern um „Dracula“, „Frankenstein“ und Co. in Verbindung gebracht wird, ein überfrachtetes Fantasy-Blockbuster-Vehikel, das von der ersten bis zur letzten Minute auf die Tube drückt. Ein krasser Gegenentwurf zum klassischen, stimmungsvollen Mystery-Horror der Vorlage – den man mögen kann oder auch nicht.
Die FILMSTARTS-Kritik (1,5 von 5 Sternen) fiel einst ebenso enttäuschend aus wie das Gros der Publikumsreaktionen sowie Pressestimmen, die kaum ein gutes Haar an dem überbordenden Monster-Spektakel ließen. Aber wie gesagt: Vielleicht sieht das Ganze über 20 Jahre später in Dolby Vision ja anders aus. Zumindest in Sachen Bildqualität dürfte uns wohl eine Steigerung erwarten…
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Arnold Schwarzenegger hat keinen anderen seiner Filme lieber: Jetzt feiert der unvergessliche 90er-Hit seine 4K-Premiere*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.