„Without Blood“ ist nach unter anderem „Unbroken“ und „By The Sea“ der bereits fünfte Spielfilm, für den Angelina Jolie („Maleficent“, „Eternals“) die Regie übernommen hat. Mit Salma Hayek („From Dusk Till Dawn“) und ihrem mexikanischen Landsmann Demián Bichir („Che - Guerrilla“) hatte sie dabei zwei sehr prominente oscarnominierte Schauspielkolleg*innen als Hauptdarsteller*innen. Das Duo war zuvor bereits in Oliver Stones „Savages“ und dem Romantik-Thriller „Die Zeit der Schmetterlinge“ gemeinsam aufgetreten.
Das mit Kriegsfilm- und Western-Elementen arbeitende Drama debütierte bereits Anfang September 2024 im Programm des renommierten Toronto International Film Festivals (TIFF). Am 18. September 2026, also mehr als zwei Jahre nach der Weltpremiere, ist nun Nordamerika mit einem regulären Start an der Reihe. Wann und auf welchem Weg wir „Without Blood“ hierzulande endlich sehen können, wurde indes noch nicht bekannt gegeben.
Im Trailer sehen die von Chef-Kameramann Seamus McGarvey („Marvel’s The Avengers“) geschossenen Bilder richtig schön episch beziehungsweise intim und atmosphärisch aus. Da ist diese lange Verzögerung bei der Veröffentlichung des fertigen Films schon sehr auffällig. Vielleicht hängt sie ja mit der allenfalls lauwarmen Resonanz der bisherigen Kritiken zusammen? Auf Rotten Tomatoes, einer bekannten US-Sammelseite für Filmrezensionen, konnten für „Without Blood“ bisher jedenfalls gerade einmal dünne 36 Prozent positiver Besprechungen registriert werden (Stand: 27. August 2026).
„Without Blood“ basiert auf dem in Deutschland unter dem wörtlich übersetzten Titel „Ohne Blut“ (Originaltitel: „Senza Sangue“) veröffentlichten Roman des italienischen Schriftstellers Alessandro Baricco. Der Band erschien erstmals 2002. Von Baricco stammen unter anderem auch die literarischen Vorlagen zu „Die Legende vom Ozeanpianisten“ und „Seide“.
Darum geht es in "Without Blood"
Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge Nina (Karolay Fernandez) lebt mit ihrem Vater, dem Arzt Manuel Roca (Alfredo Herrera), und ihrem etwas älteren Bruder auf einer abgelegenen Farm. Eines Tages kommen Männer unter der Führung von Salinas (Juan Minujín) auf den Hof. Auf Anweisung ihres Vaters versteckt sich Nina unter einer Falltür im Fußboden des Hauses.
Salinas behauptet, der Arzt trüge die Schuld am Tod seines Bruders. Obwohl Roca dies vehement abstreitet, werden er und sein Sohn brutal hingerichtet. Beim Durchsuchen des Hauses öffnet einer der Männer die Falltür und entdeckt das völlig verängstigte Mädchen. Ohne seine Komplizen zu informieren, lässt er sie schweigend am Leben, bevor die Bande das Gebäude in Brand steckt und verschwindet. Mehrere Jahrzehnte später trifft Nina (jetzt: Salma Hayek) in einer großen Stadt erneut auf Tito (jetzt: Demián Bichir), der einen kleinen Zeitungskiosk betreibt. Zunächst gibt sie sich nicht zu erkennen, lädt den überraschten Tito aber in ein Café ein. Dort lassen sie im Gespräch ihre Vergangenheit Revue passieren, bis sie an den Zeitpunkt des Verbrechens gelangen, das ihr beider Leben so sehr geprägt hat …
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Einen weiteren neuen Film mit Salma Hayek stellen wir euch mitsamt seines Trailers im folgenden Artikel vor:
Chris Evans soll einem Vulkan geopfert werden, um die Welt zu retten: Bildgewaltiger erster Trailer zu "Sacrifice"*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.