Die erste Nachricht zu „Couture“ zählt zu den meistgelesenen Trailer-Ankündigungen des Jahres hier auf FILMSTARTS.de. Aber seit der Veröffentlichung im vergangenen Januar sind zwei Dinge passiert: Zum einen haben wir den neuen Film mit der oscarprämierten Angelina Jolie inzwischen selbst schon sehen können – und FILMSTARTS-Kritiker Ulf Lepelmeier war in seiner Besprechung des Films durchaus angetan. Am Ende hat er 3,5 von 5 Sternen vergeben und als Fazit festgehalten:
„‚Couture‘ erzählt die Geschichten von drei Frauen, die im Trubel der Pariser Fashion Week mit beruflichem Druck, ungewissen Zukunftsperspektiven und der Endlichkeit des Lebens konfrontiert werden. Alice Winocours Film pendelt geschickt zwischen der Hektik des Modebusiness und den flüchtigen, aber entscheidenden Momenten des Lebens. Dabei zeigt ‚Couture‘ eindrucksvoll, wie wichtig Empathie und gegenseitige Solidarität – gerade unter Frauen – in einer Welt sind, in der für Mitgefühl oft keine Zeit zu sein scheint.“
Zum anderen steht endlich fest, wie ihr den Film hier in Deutschland sehen könnt. Haben wir in früheren News zu „Couture“ noch vom Versprechen eines „emotionalen und atmosphärisch dichten Kinoerlebnisses“ geschrieben, müssen wir jetzt allerdings verkünden: „Couture“ wird abseits von Festivalvorführungen hierzulande nicht auf der großen Leinwand zu sehen sein, sondern am 19. November direkt als VoD-Angebot (Leihe und Kauf) erscheinen.
Hinter den Kulissen der Haute Couture
Darum geht’s in „Couture“: Die US-amerikanische Regisseurin Maxine (Angelina Jolie) befindet sich an einem Tiefpunkt ihres Lebens. Neben der schmerzhaften Trennung von ihrem Ehemann belasten sie Sorgen um ihre Tochter im Teenageralter sowie erhebliche finanzielle Engpässe. Um ihre Haushaltskasse aufzubessern, nimmt sie ein TV-Projekt im Rahmen der Pariser Fashion Week an.
In Frankreich nimmt ihr Schicksal jedoch eine noch dramatischere Wendung, als sie überraschend mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wird. Völlig aus der Bahn geworfen, muss sich Maxine ihren eigenen Schattenseiten stellen und an ihre Belastungsgrenzen gehen – ein Prozess, der sie dazu zwingt, ihren bisherigen Lebensweg grundlegend zu hinterfragen und sich neu zu erfinden …
Neben Superstar Angelina Jolie (Oscar für „Durchgeknallt“) ist übrigens auch Regisseurin Alice Winocour keine Unbekannte. Sie inszenierte bereits „Proxima – Die Astronautin“ mit Eva Green und Matt Dillon sowie „Paris Memories“ mit Virginie Efira und Benoît Magimel. Apropos Angelina Jolie im Heimkino – wir haben da auch noch einen ganz besonderen Tipp für euch:
Neu im Heimkino: Dieser fast vergessene Thriller ist einer der ersten Filme mit Angelina Jolie