Unheimliches Horror-Comeback nach fast 30 Jahren im ersten Trailer zu "Pendulum"

Fast drei Jahrzehnte ist es her, dass Joseph Gordon-Levitt in „Halloween H20“ von Michael Myers einen Schlittschuh ins Gesicht gerammt bekam. Jetzt kehrt er zum Horrorfilm zurück. Hier ist der Teaser zu „Pendulum“ mit Phoebe Dynevor an seiner Seite.

Es mag den einen oder die andere überraschen, dass Joseph Gordon-Levitt in seiner langen Karriere mit den unterschiedlichsten Filmen wie der RomCom „10 Dinge, die ich an dir hasse“, Christopher Nolans Sci-Fi-Hit „Inception“, dem Zeitreise-Actioner „Looper“ oder auch „The Dark Knight Rises“ ein Genre weitestgehend gemieden hat: den Horrorfilm. Gordon-Levitts einziger echter Ausflug ins Genre liegt so fast drei Jahrzehnte zurück. Am Anfang seiner Karriere war er als Jimmy Howell in „Halloween H20“ zu sehen und machte dort ziemlich unangenehme Bekanntschaft mit Michael Myers. Seine Figur gehört gleich zu Beginn des Films zu den ersten Opfern des maskierten Killers.

Nun meldet sich Gordon-Levitt mit „Pendulum“ im Horrorfach zurück. Der erste Teaser-Trailer verspricht dabei allerdings keinen weiteren Slasher, sondern einen zunehmend verstörenden Psycho-Albtraum. Das hat sicher auch mit dem Team hinter dem Film zu tun, das ihr vor allem durch „Black Swan“ mit Natalie Portman kennt.

Darum geht es in "Pendulum": Ein Wellness-Trip wird zum Horror

In „Pendulum“ spielen Gordon-Levitt und „Bridgerton“-Star Phoebe Dynevor das Ehepaar Patrick und Abigail. Nach einem traumatischen Erlebnis reisen die beiden zu einem abgelegenen New-Age-Retreat in New Mexico. Dort hoffen sie, das Erlebte verarbeiten und gemeinsam wieder nach vorne schauen zu können. Doch während Abigail zunehmend der charismatischen Leiterin des Retreats (Jacki Weaver) und ihren spirituellen Methoden verfällt, wächst bei Patrick das Misstrauen. Bald stellt sich die Frage, ob die ungewöhnlichen Rituale tatsächlich der Heilung dienen oder ob sich hinter ihnen etwas weitaus Bedrohlicheres verbirgt.

Der nur etwas länger als eine Minute dauernde erste Teaser-Trailer enthüllt noch nicht so viel, sondern konzentriert sich auf atmosphärische und beunruhigende Bilder von flackernden Kerzen und merkwürdigen Ritualen. Das Ganze erinnert ein wenig an das Horror-Juwel „Midsommar“ in rauer Wüsten-Western-Landschaft statt der abgelegenen Schein-Idylle des schwedischen Hinterlands. Dass es zur Sache gehen wird, bekommen wir aber auch schon kurz angedeutet, und wird auch durch die US-Altersfreigabe bestätigt: Dort erhielt der Film ein R-Rating unter anderem wegen starker beziehungsweise blutiger Gewalt.

In den USA gibt es auch bereits einen Kinostart: „Pendulum“ wird am 1. Januar 2027 in Nordamerika starten. Für Deutschland haben wir noch keinen Veröffentlichungstermin.

Von "Black Swan"-Machern und von einer wahren Familiengeschichte inspiriert

Wie bereits erwähnt, stammt „Pendulum“ vom Team hinter „Black Swan“. Drehbuchautor Mark Heyman gibt mit dem Horrorfilm sein Langfilm-Regiedebüt, nachdem er zuvor die Skripte zu „The Skeleton Twins“, der Stephen-King-Adaption „The Boogeyman“ und eben „Black Swan“ schrieb. Letzteren inszenierte Darren Aronofsky, der ihm hier nun als Produzent zur Seite stand.

Laut Heyman ist „Pendulum“ trotz mystischer und womöglich übernatürlicher Story „zutiefst persönlich“. Die Geschichte sei von Erzählungen aus seiner eigenen Familie und realen Ereignissen inspiriert. Passend zu diesem persönlichen Bezug wurde direkt am Handlungsort New Mexico gedreht, wo Heyman aufwuchs. Neben dem bereits genannten Trio standen dabei unter anderem noch „The Walking Dead“-Star Norman Reedus, Jena Malone („Die Tribute von Panem“) und Anna Deavere Smith aus „The West Wing“ vor der Kamera.

Einen Film, den es dagegen schon ab sofort im Heimkino gibt, stellen wir euch im folgenden Artikel vor:

Samuel L. Jackson nimmt das Gesetz in die eigene Hand: Dieser kontroverse Thriller geht richtig an die Nieren – jetzt neu im Heimkino

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Fan von Hochspannungskino, Thriller dabei lieber als Horror und eine besonders große Liebe für Klassiker von Hitchcock und das Kino der 70er & 80er - vor allem aus Europa.
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