Dan Stevens schwingt sich derzeit von einem Set zum nächsten und gönnt sich dabei nur selten eine Pause. Ab dem 3. September bekommen wir ihn zunächst im Horror-Actioner „Onslaught“ zu sehen, der laut Regisseur Adam Wingard tatsächlich im selben Universum wie sein düsterer Thriller-Geheimtipp „The Guest“ spielen soll (in dem Stevens auch schon die Hauptrolle spielte). Darüber hinaus hat der gebürtige Engländer renommierte Projekte wie „Godzilla X Kong: Supernova“ oder „Dexter: Wiedererwachen“ in der Pipeline. Science-Fiction-Enthusiasten dürften allerdings vor allem auf die „RoboCop“-Serie von James Wan gespannt sein, in der Stevens den titelgebenden Cyborg mimen wird.
Fans von Paul Verhoevens legendärem Dystopie-Meilenstein „RoboCop“ dürften aller Vorfreude zum Trotz dem Projekt aber wohl auch ein wenig Skepsis entgegenbringen, schließlich wurde der brutale Kult-Klassiker, dessen Uncut-Version in Deutschland lange Zeit auf dem Index stand und somit hierzulande gar nicht offen beworben und verkauft werden durfte (mittlerweile wurde er von der FSK ab 18 Jahren freigegeben), im Laufe der Jahre immer wieder mehr schlecht als recht wiederbelebt – sei es nun mit „RoboCop 2“ und „RoboCop 3“ oder dem Remake von 2014. Letzterer wurde vor allem dafür kritisiert, den Biss vermissen zu lassen, den das Original bis heute ausmacht. Und zwar aus vielerlei Hinsicht. Das soll die Serie nun besser machen – wünscht sich jedenfalls Dan Stevens selbst.
Elemente "extremer Gewalt und Satire" bewahren
In einem Interview mit Comicbook.com äußerte sich der unter anderem aus dem Historien-Hit „Downton Abbey“ bekannte Brite nun zur mit Spannung erwarteten Serie. „Das Original ist einer meiner Lieblingsfilme aller Zeiten. Es ist einfach so ein ikonischer Film, für mich und viele meiner Freunde“, schwärmt Stevens etwa. Gerade deshalb hoffe er auch, den Geist des Klassikers von 1987 mit der Serie aufleben zu lassen.
„Ich glaube, worauf ich mich am meisten freue, ist, diese Elemente zu bewahren“, fährt er schließlich in Bezug auf die „extreme Gewalt und Satire“ fort, die „RoboCop“ seit jeher auszeichnen. Mit James Wan, der als Produzent und Regisseur an Bord ist, scheint dafür jedenfalls der richtige Mann gefunden. Auch wenn dieser mit „Fast & Furious 7“ und „Aquaman“ längst auch im Mainstream-Fach angekommen ist, feierte er schließlich mit düsteren und brutalen Hits wie „Saw“ und „Conjuring“ überhaupt erst seinen großen Durchbruch.
Nachdem es zunächst hieß, Stevens würde eine Figur namens Marc Kyle spielen, scheint es mittlerweile jedoch so, als würde er doch den altbekannten Ex-Cop Alex Murphy spielen. Im Zentrum der achtteiligen Serie steht ein mächtiger Technologiekonzern, der die Regierung davon überzeugt, einen seiner leistungsstarken Roboter in den Dienst der Polizei zu stellen – dem das Bewusstsein das getöteten Polizisten eingepflanzt wird.
Bis es „RoboCop“ exklusiv bei Amazon Prime Video zu sehen gibt, dürfte es noch eine Weile dauern. Welche Filme und Serien bereits in den kommenden Wochen auf der Streaming-Plattform landen, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.
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