Werbefrei im TV: Dieser Abenteuerfilm von Sylvester Stallone lief nie in den Kinos – nach einer wahren Geschichte!

„Verloren in der Wildnis“ erzählt die wahre Geschichte eines zwölfjährigen Jungen, der im Jahre 1939 bei einer Wanderung seine Familie aus den Augen verlor und sich plötzlich allein und ohne Ausrüstung in der Wildnis eines Gebirges wiederfand.

Während „Verloren in der Wildnis“ (Originaltitel: „Lost On A Mountain in Maine“) 2024 in den USA einen Start auf ausgewählten Leinwänden erhielt, kam der Abenteuer- und Survivalfilm hierzulande direkt ins Heimkino. Am Abend könnt ihr ihn im Free-TV sehen – und das sogar ohne lästige Werbeunterbrechungen.

One zeigt „Verloren in der Wildnis“ am heutigen 9. September 2026 um 23.10 Uhr. Wer den Termin nicht schafft und bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auf die aktuell erfreulich günstige DVD* oder ein Video-on-Demand ausweichen:

Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr den FSK-12-Titel unter dem obigen Link übrigens ganz ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Superfresh-Channels* anmelden. Sofern ihr vor Ablauf des Probezeitraums nicht wieder stornieren wollt, werden im Anschluss daran 6,99 Euro pro Monat fällig.

Stallone und der Hintergrund des Films

Obwohl Hollywood-Legende Sylvester Stallone selbst nicht mitspielt, ist natürlich dessen Name der mit Abstand prominenteste auf der Besetzungs- und Stabliste für „Verloren in der Wildnis“. Der Star agiert hier als Produzent und übernahm mit seiner Firma Balboa Productions die Finanzierung sowie auch die Herstellung des Projekts. Ob Sly vielleicht zunächst selbst den Vater in der Story verkörpern wollte, ist nicht bekannt. Vielleicht war er auch nur von der wahren Geschichte des kleinen Donn Felder so fasziniert, dass er unbedingt mithelfen wollte, den Film zu realisieren. Schließlich erinnern einige der Survival-Szenen in der Wildnis zumindest entfernt an ähnliche Momente im ersten „Rambo“-Streifen.

Gedreht wurde in den Appalachen auf und rund um den Originalschauplatz der realen Begebenheiten: Mount Katahdin im Baxter State Park in Maine im Nordosten der USA. In den Hauptrollen erwarten euch Luke David Blumm („The Sinner“), Paul Sparks aus Martin Scoreseses historischer Crime-Serie „Boardwalk Empire“, Caitlin FitzGerald („The Trial Of The Chicago 7“) und Ethan Slater aus den beiden „Wicked“-Kinohits. Der Film von „Under The Stadium Lights“-Regisseur Andrew Boodhoo Kightlinger basiert auf dem Sachbuch „Lost On A Mountain In Maine“.

Lohnt sich "Verloren in der Wildnis"?

Wirkliche Spannung kommt nicht auf. Und einen zweiten „Into The Wild“ oder gar „The Revenant“ solltet ihr euch hier auf keinen Fall versprechen. Was daran liegt, dass Drehbuch (Luke Paradise, „Sympathy For The Devil“) und Inszenierung über weite Strecken nur ein mäanderndes Tempo zulassen. Außerdem ist recht schnell klar, wie die Story enden wird. Obendrein verhindern die immer mal wieder in die Handlung hineingeschnittenen Interview-Segmente ein anhaltendes Eintauchen in das Geschehen.

Trotzdem könnte sich das Einschalten lohnen. Denn einerseits macht der junge Luke David Blumm einen richtig guten Job dabei, uns dazu zu bringen, seiner Figur bei der Bewältigung ihrer Tortur die Daumen zu drücken. Andererseits ist die Natur um ihn herum von Chef-Kameramann Idan Menin („Badland“) atemberaubend schön und trotzdem mit einem durchgehend präsenten Gefühl von Gefahr eingefangen worden.

Verloren in der Wildnis
Verloren in der Wildnis
Starttermin 14. Februar 2025 | 1 Std. 38 Min.
Von Andrew Boodhoo Kightlinger
Mit Luke David Blumm, Ethan Slater, Caitlin FitzGerald
User-Wertung
2,6

Das ist die Story

1939: Während die Welt auf den verheerendsten Krieg der Menschheitsgeschichte zurast, stecken die USA inmitten einer schweren Wirtschaftskrise. Donald Fendler (Paul Sparks), der als Vertreter kreuz und quer durch das Land reist, wird deshalb von massiven Existenzängsten geplagt. Diese müssen nicht nur seine Frau Ruth (Caitlin FitzGerald), sondern vor allem seine Söhne Donn (Luke David Blumm) und Ryan (Griffin Wallace Henkel) immer wieder ausbaden. Dennoch oder gerade deshalb befinden sich die Jungen in einem anhaltenden Wettstreit um emotionale Nähe zu ihrem Vater.

Als dieser den lange geplanten zweiwöchigen Angelurlaub der Familie spontan auf einen eintägigen Wanderausflug ohne die Mutter verkürzt, reicht es dem trotzigen Donn. So kommt es auf dem Mount Katahdin zu einem heftigen Streit. In dessen Folge klettern Ryan und Donn trotz immer schlechter werdenden Wetters weiter in Richtung Gipfel, ohne auf ihren Vater zu warten. Während Ryan dabei zumindest in der Nähe des Bergführers Henry (Ethan Slater) bleibt, kommt Donn vom Pfad ab, verliert die Orientierung und muss bald völlig allein ums Überleben kämpfen …

Kürzlich feierte Sylvester Stallone seinen 80. Geburtstag. Ans Aufhören denkt der Recke deshalb aber noch lange nicht. Im folgenden Artikel erfahrt ihr mehr über seine Zukunftspläne:

Sylvester Stallone, 80: "Mit 'In Würde altern' konnte ich noch nie etwas anfangen. Je älter ich werde, desto mehr versuche ich, mein inneres Kind anzunehmen"

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Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes Lieblingsfilme mit Sylvester Stallone sind "Cop Land", "Rambo", "Rocky", "Flucht oder Sieg" und "Cliffhanger". Immer wieder gern schaut er aber auch "Rocky II, III & IV" sowie "Demolition Man".
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