Durch die Regie-Karriere des US-amerikanischen Filmemachers Peter Berg ziehen sich drei sehr deutliche Themen: Football, Patriotismus und Militär-Action. Schließlich gelang Berg der Durchbruch mit dem gefeierten Football-Drama „Friday Night Lights“, er inszenierte zumeist mit Mark Wahlberg besetzte Thriller wie „Boston“ (Originaltitel: „Patriots Day“) und ließ es in Filmen wie „Lone Survivor“ und „Battleship“ ordentlich krachen. Von daher scheint „The Mosquito Bowl“ DER essenzielle Peter-Berg-Film zu werden, denn hier treffen Kriegsfilm, Football und Patriotismus aufeinander.
Lose basierend auf wahren Begebenheiten und dem Sachbuch „The Mosquito Bowl: A Game of Life and Death in World War II“ von Buzz Bissinger, erzählt Peter Berg hier von vier aufstrebenden Football-Spielern, die sich während des Zweiten Weltkriegs entscheiden, ihre Karrieren aufzugeben und sich stattdessen bei den US-Marines zu verpflichten. Interessanterweise ist Bissinger auch der Autor der Buchvorlage für „Friday Night Lights“ – hier schließt sich also in gewisser Weise der Kreis.
Die Hauptdarsteller von „The Mosquito Bowl“ sind Nicholas Galitzine („Masters Of The Universe“) als John McLaughry, Bill Skarsgård („ES“) als Bob Baumann, Ray Nicholson (der Sohn von Schauspiel-Ikone Jack Nicholson) als Tony Butkovich und Tom Francis („Jay Kelly“) als David Schreiner.
Die Handlung von "The Mosquito Bowl"
Die vier jungen Männer entschließen sich nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor, den Marines beizutreten. Während ihrer Ausbildung und der Vorbereitung auf die brutale Schlacht um Okinawa findet ein als „The Mosquito Bowl“ bekanntes Football-Spiel zwischen zwei Marine-Regimentern statt, die jeweils zahlreiche Spitzensportler in ihren Reihen haben. Doch weder das Bootcamp noch das Football-Training können John, Bob, Tony und David auf die Grauen des Krieges vorbereiten ...
„The Mosquito Bowl“ wird am 25. November 2026 auf Netflix veröffentlicht. In den USA bekommt das Kriegsfilm-Sport-Drama zudem bereits am 30. Oktober einen Kinostart – ein für Netflix-Verhältnisse relativ langes Exklusivfenster von knapp vier Wochen. In den USA dürfte der Film jedoch deutlich leichter ein Kinopublikum finden als etwa hier in Deutschland.
Und apropos USA: Wer den Trailer lieber auf Englisch schauen möchte, wird hier fündig: