Einer der besten Filme des Jahres? Im ersten Trailer zu "Mr. Irrelevant" ist "Superman" David Corenswet kaum zu erkennen

Nur selten bekam ein Film bereits vor dem Start so überragende Testnoten vom Publikum wie „Ein Leben für einen Traum - Mr. Irrelevant“. Jetzt gibt es den ersten Trailer zum Sport-Drama, das für riesiges Aufsehen sorgt.

Selbst Hollywood-Studio Paramount ahnte wohl nicht, was für ein mögliches Juwel es mit „Ein Leben für einen Traum - Mr. Irrelevant“ in den Händen hielt. Doch dann kamen die Testvorführungen mit außergewöhnlichen, in dieser Form fast noch nie dagewesenen Ergebnissen. Für einen Sportfilm völlig sensationell erhielt das auf wahren Begebenheiten basierende Drama bei Frauen über 35 die absolute Höchstwertung von 100 möglichen Punkten. Auch bei der eigentlichen Zielgruppe der Männer über 35 erzielte der Film mit 95 Punkten einen herausragenden Wert.

Insgesamt kam „Mr. Irrelevant“ auf einen Score von 92, und mehr als 90 Prozent des Testpublikums bewerteten den Film mit „Sehr gut“ oder „Ausgezeichnet“.

Die Testnoten verändern alles – für den Film und den Regisseur

Diese Testergebnisse blieben nicht ohne Konsequenzen. Paramount entschied kurzfristig, den Film in Nordamerika noch in diesem Jahr zu Weihnachten in die Kinos zu bringen, um so Oscarnominierungen möglich zu machen und die Zeit mitzunehmen, in der in den USA viele Familien in die Filmtheater gehen. Dass man damit in direkter Konkurrenz zu Franchise-Riesen wie „Avengers: Doomsday“, „Jumanji: Open World“ und „Dune 3“ um die Gunst des Publikums buhlt, war egal. Man ist optimistisch, sich dagegen behaupten zu können.

Doch nicht nur für den Film hatten die Testvorführungen direkte Folgen. Paramount war genau zu der Zeit auf der Suche nach einem Regisseur, der Tom Cruise in seinem Sequel zu „Tage des Donners“ inszenieren wird. Begeistert von „Mr. Irrelevant“, schlug das Studio dessen Regisseur Jonathan Levine vor – und Superstar Cruise stimmte zu. So wird Levine, der mit „All The Boys Love Mandy Lane“, „50/50“ oder „Warm Bodies“ zwar schon einige bemerkenswerte Filme vorlegte, sich zuletzt aber auf Serienarbeiten verlegen musste, mit „Tage des Donners 2“ sein erstes Studiogroßprojekt in Angriff nehmen.

Darum geht es in "Ein Leben für einen Traum"

Wir verneigen uns vor allen, die ihn im Trailer auch ohne die Überschrift erkannt haben: Mit blonden Haaren und Schnauzbart spielt „Superman“-Star David Corenswet den Footballspieler John Tuggle, den die New York Giants 1983 im NFL-Draft auswählten. Doch große Chancen auf eine Footballkarriere hat er nicht. Schließlich wurde er an allerletzter Position noch ins Team aufgenommen. Im US-Sport wird der allerletzte Draft-Pick traditionell als „Mr. Irrelevant“ bezeichnet, denn eigentlich dient dieser Spieler im Vorbereitungs-Camp nur als Trainingspartner. Spätestens gen Ende der harten Vorbereitung fliegen diese Kandidaten in der Regel wieder aus dem Kader.

Obwohl ihn sein Coach („Man Of Steel“-Bösewicht Michael Shannon) deswegen nicht einmal beachtet, kämpft Tuggle verbissen um seine Chance. Tatsächlich gelingt ihm das Wunder und er schafft den Weg ins Team. Doch nach seiner ersten NFL-Saison wird bei ihm eine Krebserkrankung diagnostiziert und es beginnt ein völlig neuer Kampf.

In Deutschland erst Anfang 2027 im Kino

Das Drehbuch zu „Ein Leben für einen Traum - Mr. Irrelevant“ stammt von „Reacher“-Macher Nick Santora. Neben Corenswet und Shannon gehören unter anderem noch Isabel May („Scream 7“), David Krumholtz („Oppenheimer“) und Ella Newton („Dangerous Animals“) zur Besetzung. In Deutschland wird das Sport-Drama ein klein wenig später als in den USA anlaufen. Ein Leben für einen Traum - Mr. Irrelevant“ kommt nach derzeitiger Planung am 21. Januar 2027 in die deutschen Kinos.

Einen deutlich weniger realistischen Film, den wir euch aber trotzdem unbedingt empfehlen, stellen wir euch im folgenden Artikel vor:

Heute Abend streamen: Ein atemberaubendes Fantasy-Highlight mit absolut beeindruckenden Bildern

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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