Der HBO-Boss hat überraschend schlechte Nachrichten für DC-Fans: "Es ist dasselbe wie bei 'Game Of Thrones'"
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2023 wurde ein ambitionierter DCU-Masterplan angekündigt, mittlerweile liegen aber viele dieser Filme und Serien auf Eis. Kein Wunder, schließlich sollte man auf Berichte über Projekte in Entwicklung nicht allzu viel geben, so HBO-Boss Casey Bloys.

Warner
Von Julius Vietzen

Zehn Filme und Serien wurden Anfang 2023 für das neue DC-Universum angekündigt, doch dreieinhalb Jahre später hat sich dieser Masterplan radikal verändert: Mit „Superman“, „Supergirl“, „Creature Commandos“ und „Lanterns“ sind seitdem zwar vier Titel erschienen, doch dafür wurden „Paradise Lost“, „Waller“, „The Authority“, „Swamp Thing“ und „Booster Gold“ wenigstens vorübergehend zu den Akten gelegt und selbst bei „Batman: The Brave And The Bold“ gab es über die Jahre nur wenig Fortschritte. Dafür sind aber zahlreiche neue Projekte hinzugestoßen – oder so schien es zumindest. Denn HBO-Chef Casey Bloys hat in einem Interview nun die Vorfreude der Fans auf weitere kommende DCU-Serien deutlich ausgebremst.

HBO-Boss erklärt: Vorerst keine neuen DCU-Serien geplant

Das US-Branchenmagazin Deadline fragte Bloys, wie es um das DC-Universum stehe und ob es angesichts der vielen Veränderungen eine Art Reset gegeben habe. Für seine Antwort holte er etwas weiter aus:

„Wisst ihr, was ich dazu gerne sagen würde? Es ist dasselbe wie bei ‚Game Of Thrones‘. Die Leute lesen, dass eine Serie in Entwicklung ist und glauben dann, dass sie grünes Licht bekommen hat. Dabei wissen alle, dass Entwicklung einfach nur heißt, dass man Dinge ausprobiert, etwas Großes wagt, und nicht alles funktioniert“, so Bloys.

„Ich würde sagen, dass unsere Erfolgsbilanz bei DC ziemlich gut ist, von ‚Watchmen‘ über ‚Peacemaker‘ und ‚The Penguin‘ bis hin zu jetzt ‚Lanterns‘. Wir sind sehr wählerisch. Wir gehen sehr behutsam vor, daran hat sich nichts geändert. Wenn ihr über Projekte in Entwicklung lest, konzentriert euch lieber auf die, für die wir tatsächlich grünes Licht geben.“

Damit verweist Bloys auf die Situation beim „Game Of Thrones“-Franchise, wo über die Jahre ebenfalls zahlreiche Spin-Off-Serien angekündigt wurden – die meisten davon sind jedoch nie übers Entwicklungsstadium hinausgekommen. Grünes Licht haben bislang nur „House Of The Dragon“ und „A Knight Of The Seven Kingdoms“ erhalten, wie der HBO-Boss in demselben Interview auch noch einmal bekräftigte:

Eines der spannendsten "Game Of Thrones"-Projekte ist wohl tot: HBO bremst die große Westeros-Offensive überraschend aus

Auf Nachfrage bestätigte Casey Bloys zudem noch einmal, dass momentan wirklich keine weiteren DCU-Serien in Produktion sind: „Aktuell nicht. Wir haben natürlich ‚The People V. Gorilla Grodd, eine Serie, mit der ich sehr glücklich bin. Sie macht etwas Anderes und ich finde es eine sehr witzige Idee. Sie haben gerade mit den Dreharbeiten angefangen.“

Damit liefert Bloys gewissermaßen selbst die perfekte Überleitung. Denn von den Dreharbeiten zur „Gorilla Grodd“-Serie kursieren zahlreiche Schnappschüsse und Set-Videos im Internet, die tatsächlich eine sehr witzige und durchgeknallte DC-Serie versprechen. Mehr dazu erfahrt ihr in dem nachfolgenden Artikel:

Ein singender Gorilla!? Dieses "Superman"-Spin-Off wird noch viel verrückter als gedacht – erste Bilder und Videos vom Set enthüllt

Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Egal, ob "Joker", "The Batman" oder "The Dark Knight", egal, ob DCEU, Arrowverse oder das mit "Superman" gestartete DCU: Julius behält auch im DC-Multiversum den Überblick.
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