In 60 (!) Ländern auf Platz 1: Die neue Staffel einer der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten stürmt die Streaming-Charts
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Die Anthologie-Serie „Monster“ zählt zu den erfolgreichsten Formaten von Netflix. In der neuen Staffel rückt nun erstmals eine weibliche Hauptfigur ins Zentrum der Handlung – und damit trifft die Serie offenbar erneut den Nerv des Publikums.

Von Chantal Neumann

Wenn es darum geht, dem Publikum einen Schauer über den Rücken zu jagen, gehört TV-Produzent Ryan Murphy zweifellos zu den bekanntesten Namen. Zu seinem Schaffen zählen schließlich Formate wie „Scream Queens“, „The Beauty“ und natürlich „American Horror Story“. Während diese drei Serien derzeit allesamt bei Disney+ zu finden sind, sorgt ein weiteres seiner Gruselformate aktuell bei Netflix für Aufsehen.

Nachdem in den vergangenen Staffeln der erfolgreichen Anthologie-Serie mit Jeffrey Dahmer, den Menendez-Brüdern und Ed Gein bereits einige der berüchtigtsten Verbrecher der US-Geschichte im Mittelpunkt standen, richtet sich der Fokus in der neuen Season erstmals auf eine weibliche Figur. Und auch dieser Fall bewegt die Fans der Netflix-Serie wieder zum fleißigen Einschalten: Laut der auf Streaming-Zahlen spezialisierten Website FlixPatrol steht „Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden“ derzeit in 60 Ländern auf Platz 1 der Netflix-Charts.

Darum geht es in "Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden"

Die Geschichte, die der neuen Staffel zugrunde liegt, beginnt am 4. August 1892. An diesem Tag wurden der wohlhabende Geschäftsmann Andrew Borden und seine zweite Ehefrau Abby in ihrem Haus im US-amerikanischen Fall River brutal getötet. Beide waren mit einer Axt beziehungsweise einem Beil erschlagen worden. Schon bald fiel der Verdacht auf Andrews Tochter Lizzie Borden.

Sie wurde angeklagt und musste sich 1893 vor Gericht wegen der Morde an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter verantworten. Am Ende wurde Lizzie Borden jedoch freigesprochen. Wer Andrew und Abby Borden tatsächlich ermordete, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Das hinderte die Öffentlichkeit allerdings nicht daran, Lizzie Borden zur Legende zu machen. Vor allem eine berühmt gewordene Version des Falls in Form eines Kinderreims trug dazu bei, sie endgültig zur vermeintlichen Axtmörderin zu stilisieren.

In der Rolle der Lizzie Borden ist Ella Beatty („If I Had Legs I'd Kick You“) zu sehen. Rebecca Hall („Onslaught“) verkörpert ihre Stiefmutter Abby Borden, während Charlie Hunnam („Sons Of Anarchy“) als Andrew Borden auftritt. Vicky Krieps („Der seidene Faden“) spielt die Haushälterin Maggie Sullivan, die in der Serie eine entscheidende Rolle in Lizzies Leben einnimmt. Außerdem gehört mit Sarah Paulson auch eine „American Horror Story“-Ikone zum Cast.

Übrigens: Wie Charlie Hunnams Figur in der Serie zu ihrem Sprachfehler kam, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

Historisch ist es nicht korrekt: Charlie Hunnam erklärt sein Stottern in "Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden"

Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.
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