Seit seinem Kinostart sorgt Zach Creggers „Resident Evil“-Reboot für ordentlich Gesprächsstoff in der Horror-Fangemeinde. Nicht nur, dass die Fachpresse voll des Lobes für die Videospieladaption ist, auch an den Kassen sorgte der Film bereits für einen Rekord. So gelang der 75-Millionen-Dollar Produktion das erfolgreichste Startwochenende aller bisherigen „Resident Evil“-Filme.
Nach der R-Rating-Einstufung in den USA gab die FSK den Film, der über einige ultrabrutale Splatter-Einlagen verfügt, hierzulande ab 16 Jahren frei. Eine neue Meldung, die ebenfalls das Thema „Schnittfassung“ betrifft, wird sicher genauso für Gesprächsstoff bei den Fans sorgen. Denn jetzt wurde bekannt, dass es von dem Horror-Survival-Schocker zwei Versionen gibt – eine für den US-amerikanischen Markt, eine für den Rest der Welt. Was steckt dahinter?
Das unterscheidet die beiden "Resident Evil"-Versionen
Im Podcast „The Big Picture“ sagte Cregger jetzt, dass der Film etwa zwei Wochen vor Kinostart erst komplett fertig geworden sei. Am finalen Schnitt wurde quasi bis zur allerletzten Minute gewerkelt. Das hatte zur Folge, dass die Macher die DCP-Frist für die internationale Veröffentlichung versäumten. Jene DCP-Datei (Digital Cinema Package) für den globalen Release musste früher ausgeliefert werden als in den USA.
Zum Hintergrund: Das DCP ist das Standard-Vorführdateiformat in modernen Kinos. Diese Kopie wird auf Festplatte an die Kinos geschickt und erlaubt eine hochauflösende digitale Wiedergabe. Cregger dazu: „Das DCP musste raus, weil die Frist für den internationalen Markt abgelaufen war. Diese Version unterscheidet sich daher tatsächlich von der US-Fassung, weil ich noch Änderungen vornehmen wollte.“
Durch die zusätzlich gewonnene Zeit, die für die Bearbeitung zur Verfügung stand, konnte der Filmemacher an der US-Fassung noch Feinabstimmungen vornehmen. Mit Folgen jedoch für jene Version, die außerhalb der USA – und damit auch bei uns – in den Kinos zu sehen ist. „Darin gibt es Einstellungen, von denen ich nicht so begeistert bin und die in der US-Variante besser sind“, ergänzte der aktuell extrem gefragte Horror-Regisseur („Weapons“).
Überraschung: Der Macher einiger der größten Horror-Highlights der letzten Jahre verfilmt die bekannteste Liebesgeschichte aller ZeitenAbweichungen in der Handlung oder geschnittene (Gewalt-)Szenen gebe es laut Cregger jedoch keine. Er betonte, dass sich die beiden Releases lediglich in kleinen visuellen Details, etwa bei der Farbgestaltung oder den Effekten, unterscheiden. Mit der US-Variante sei er aber zufriedener, da diese Schnittfassung für ihn „fertiger“ wirke.
Den gegenwärtigen „Resident Evil“-Hype möchte einer der Macher des Films nun nutzen, um einer anderen legendären Survival-Horror-Reihe neues Leben einzuhauchen:
Nach dem Erfolg von "Resident Evil" soll auch die größte Survival-Horror-Konkurrenz ein Reboot bekommen – obwohl es 2026 erst eins gab!