Es hatte sich bereits vor dem Wochenende abgezeichnet: Dem neuen „Resident Evil“-Film ist mit einem weltweiten Einspielergebnis von 108,3 Millionen Dollar der beste Kinostart der Reihe gelungen (bei einem kolportierten Produktionsbudget von 75 Millionen Dollar). Wie hervorragend dieses Ergebnis ist, zeigt der Blick auf ein paar passende Vergleichsfilme: So hat „Weapons“, der vorherige Film von Regisseur Zach Cregger, trotz großem Hype „nur“ 70 Millionen Dollar zum Start eingespielt. Und „Scream 7“ legte Anfang 2026 mit 97 Millionen Dollar weltweit den besten Start der Slasher-Reihe hin.
Auch der Vergleich zu den anderen „Resident Evil“-Filmen fällt deutlich aus: Der erste Film von 2002 spielte insgesamt (!) 103 Millionen Dollar weltweit ein, wurde also schon jetzt übertroffen. Ähnlich ist es bei „Resident Evil: Afterlife“, der mit einem Gesamteinspiel von 60,1 Millionen Dollar an den nordamerikanischen Kinokassen der bisher erfolgreichste Film des Franchises in Übersee war. Der neue „Resident Evil“ hat dieses Ergebnis nun allein am Startwochenende beinahe übertroffen, denn hier kamen geschätzte 60 Millionen Dollar in Nordamerika zusammen (und 48,3 Millionen im Rest der Welt). Gut möglich, dass der Rekord sogar noch gebrochen wird, wenn die finalen Zahlen vorliegen.
In Deutschland nur Platz 5
Möglich werden solche Rekorde natürlich auch durch die Inflation. Ein Blick auf die reinen Besucherzahlen zeigt – zumindest in Deutschland – ein etwas anderes Bild: Hierzulande ist „Resident Evil“ nur der fünftbeste Start der Reihe gelungen (und der zweitbeste nach Umsatz). Wie die Branchenseite The Spot berichtet, wurden am Startwochenende 155.000 Tickets gelöst.
Die Milla-Jovovich-Filme „Resident Evil: Afterlife“, „Resident Evil“, „Resident Evil: Retribution“ und „Resident Evil: The Final Chapter“ lockten am Startwochenende allesamt mehr Menschen in die Kinos, teilweise sogar deutlich: „Afterlife“ kam damals, wohl befeuert durch den 3D-Hype, auf 392.000 gelöste Tickets.
Immerhin kann sich Zach Cregger auf die Fahnen schreiben, dass es ihm mit „Resident Evil“ endlich gelungen ist, „Spider-Man: Brand New Day“ von der Spitze der deutschen Kinocharts zu verdrängen – nach fast zwei Monaten ungebrochener Dominanz! Am zurückliegenden Wochenende kam das neue Spidey-Abenteuer noch auf respektable 85.000 gelöste Tickets. Mit insgesamt 5,3 Millionen Besucher*innen steht „Brand New Day“ hierzulande – wie auch weltweit – auf Platz 1 der erfolgreichsten Filme des Jahres.
Habt ihr übrigens bemerkt, dass „Resident Evil“ nicht nur zahlreiche Easter-Eggs und Anspielungen für Fans der Videospiele enthält, sondern sich auch vor einem der besten Actionfilme aller Zeiten verneigt?
Bemerkt? So spielt "Resident Evil" auf ein fast 40 Jahre altes Action-Meisterwerk an