Überraschung: Der Macher einiger der größten Horror-Highlights der letzten Jahre verfilmt die bekannteste Liebesgeschichte aller Zeiten
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Damit hat wohl keiner gerechnet: Nachdem sich Robert Eggers Hexen-, Vampir- und Werwolf-Horror gewidmet hat, adaptiert der „Nosferatu“-Regisseur als nächstes William Shakespeares legendäres Drama „Romeo und Julia“.

Focus Features
Von Markus Trutt

The Witch“, „Der Leuchtturm“, „Nosferatu“: Robert Eggers hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Regisseur ganz eigener, düsterer Geschichten gemacht, die er besonders perfektionistisch und wunderschön in Szene gesetzt hat. Letztere Stärken wird er sicher auch bei seinem neuen Projekt voll ausspielen können, auch wenn es durchaus überrascht, welchem Stoff sich der „The Northman“-Macher als nächstes widmet: Wie The Hollywood Reporter berichtet, wird Robert Eggers William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ verfilmen.

Die Ende des 16. Jahrhunderts erschienene Erzählung rund um das aus verschiedenen verfeindeten Familien stammende Liebespaar ist die wahrscheinlich bekannteste und auch eine der einflussreichsten Romanzen aller Zeiten – die obendrein auch schon vielfach für die große Leinwand adaptiert wurde, darunter etwa von der italienischen Theatergröße Franco Zeffirelli im Jahr 1968 oder von Baz Luhrmann im Jahr 1996 (mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes in den Titelrollen).

Robert Eggers wird „Romeo und Julia“ aber ganz sicher seinen eigenen markanten Stempel aufdrücken. Seine akribische Liebe zum Detail bei der Darstellung historischer Epochen dürfte hier jedenfalls wieder sehr zum Tragen kommen. Passend dazu heißt es, dass die Figuren im Film gänzlich Altenglisch sprechen werden.

Über 70 Millionen Dollar für Robert Eggers' "Romeo und Julia"

Nicht zuletzt weil Robert Eggers eine der spannendsten Stimmen des gegenwärtigen Kinos ist, war ein regelrechter Bieterkrieg um seine „Romeo und Julia“-Version ausgebrochen, an dem sich laut The Hollywood Reporter unter anderem Warner Bros., Sony und A24 beteiligt haben sollen. Am Ende hat Focus Features, der Indie-Zweig von Universal Pictures, der auch schon Eggers‘ vorherige Arbeiten ins Kino brachte, den Zuschlag bekommen.

Laut Quellen des Hollywood Reporters wurden für den Deal über 70 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt, die damit aber bereits das Produktionsbudget (inklusive der Gagen für die Beteiligten) abdecken. Obwohl zuletzt auch berichtet wurde, dass Eggers bereits an einer Verfilmung von Charles Dickens‘ Klassiker „Eine Weihnachtsgeschichte“ und einer Fortsetzung zum Fantasy-Kult „Labyrinth“ werkelt, soll „Romeo und Julia“ jetzt wohl sein nächster Film werden.

Vorher erscheint mit „Werwulf“ aber erst einmal sein neuestes Horror-Drama, der deutsche Kinostart ist am 7. Januar 2026. Nachfolgend könnt ihr euch den Trailer anschauen:

Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.
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