Manchmal braucht es kein millionenschweres Studio-Franchise, um Hollywood hellhörig werden zu lassen. Ein vergleichsweise winziges Budget, eine gute Idee und jede Menge Gespür für Genrekino können offenbar ausreichen. Regie-Durchstarter Curry Barker ist dafür ein aktuelles und bemerkenswertes Beispiel – und sein nächster Film dürfte nun noch deutlich mehr Augen auf sich ziehen.
Denn nachdem „Obsession“ 2026 zum sensationellen Horror-Hit avancierte, ist laut World of Reel inzwischen klar, wann Barker mit seinem nächsten Projekt auf die große Leinwand zurückkehrt: Der bereits abgedrehte „Anything But Ghosts“ wird von den verantwortlichen Studios Focus Features und Blumhouse Atomic Monster am 7. Mai 2027 in die US-Kinos gebracht.
"Anything But Ghosts": Das ist zu Cast, Handlung und dem deutschen Kinostart bekannt
Vieles rund um den Film wird noch unter Verschluss gehalten. Bestätigt ist allerdings, dass Barker nicht nur erneut die Regie übernimmt, sondern dieses Mal auch selbst als Darsteller vor der Kamera steht. Er und sein langjähriger Kreativpartner Cooper Tomlinson, ebenfalls bekannt aus „Obsession“, werden in den Hauptrollen von „Anything But Ghosts“ zu sehen sein. Beide verfassten darüber hinaus gemeinsam das Drehbuch zum Film.
Das Konzept klingt nach einer ziemlich wilden Mischung aus Horror und Comedy: Barker und Tomlinson spielen zwei Scharlatane, die als Geisterjäger auf Ruhm und Geld aus sind. Mit billigen Tricks wie flackernden Lichtern und wackelnden Tischen inszenieren sie vermeintlich paranormale Phänomene und ziehen so ahnungslosen Kunden das Geld aus der Tasche. Dumm nur, dass sie irgendwann tatsächlich mit einer gefährlichen übernatürlichen Entität konfrontiert werden.
Für zusätzlichen Star-Faktor sorgen Aaron Paul („Breaking Bad“), Bryce Dallas Howard („Jurassic World“) und Violet McGraw („M3GAN“) in noch unbekannten Rollen. Barker verriet bereits im Vorfeld, dass sein neuer Film stärker in Richtung Comedy pendelt als „Obsession“, ohne den Horror aber komplett abzuschütteln. Und genau hier wird es für Fans des 2026er-Hits besonders interessant: „Anything But Ghosts“ soll nämlich im selben Universum spielen und sogar auf die Morde aus Barkers Kino-Debüt Bezug nehmen.
Zwar steht der genaue deutsche Kinostart zum Film noch nicht fest, dieser könnte aber zeitnah zum geplanten US-Release stattfinden, wie es auch bei „Obsession“ der Fall war.
Barker ist natürlich längst auf dem Radar der großen Studios angekommen. Halb Hollywood möchte gerne mit dem Regie-Wunderkind zusammenarbeiten, das unter anderem eine Neuauflage von „Texas Chainsaw Massacre“ für A24 inszenieren soll. Hier könnt ihr mehr darüber lesen:
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