Das Kinojahr 2026 ist dank Hollywood-Blockbustern wie „Project Hail Mary“, „Michael“ und „Der Super Mario Galaxy Film“ richtig erfolgreich gestartet, doch nicht nur solche großen, teuren Filme überzeugen an den Kinokassen. Auch im Horrorgenre gab es 2026 schon einige Erfolgsgeschichten: „Scream 7“ war der erfolgreichste Teil der Meta-Slasher-Reihe, mit dem blutigen Survival-Reißer „Send Help“ kehrte Sam Raimi nach 17 Jahren zu seinen Wurzeln zurück – und dann ist da noch „Obsession - Du sollst mich lieben“.
„Obsession“ ist nicht nur der bislang beste Horrorfilm des Jahres, einer „der doppelbödigsten, cleversten, garstigsten, dichtesten und heftigsten Schocker seit langem“, der von FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen hervorragende 4,5 von 5 Sternen erhalten hat. „Obsession“ hat am zurückliegenden Wochenende auch für eine riesige Kino-Sensation gesorgt:
Nachdem „Obsession“ am Startwochenende in den USA mit beachtlichen 17,1 Millionen Dollar gestartet war, legte der Film an seinem zweiten Wochenende um phänomenale 39 Prozent zu und spielte sogar 23,9 Millionen Dollar ein. Eine absolute Ausnahme, denn das ein Film an seinem zweiten Wochenende mehr einspielt als an seinem ersten Wochenende kommt quasi nie vor. So steht „Obsession“ nun bereits bei über 90 Millionen Dollar weltweit – und das bei einem Budget von weniger als einer Million Dollar!
Halb Hollywood will "Obsession"-Regisseur Curry Barker
Kein Wunder also, dass die Hollywood-Studios dem als Sketch-Komiker bei YouTube bekannt gewordenen „Obsession“-Regisseur Curry Barker aktuell die Bude einrennen. Denn wie das US-Branchenmagazin The Hollywood Reporter berichtet, hat Curry Barker ein Angebot in Höhe von zehn Millionen Dollar für seinen nächsten Film auf dem Tisch liegen – wohlgemerkt alleine für das Recht, diesen nächsten Film produzieren zu dürfen, nicht etwa für das Budget (das dann sicherlich eine Nummer größer ausfallen dürfte).
Noch dazu wurde dieses Angebot in Höhe von zehn Millionen Dollar gemacht, obwohl Curry Barker noch nicht einmal sein nächstes Projekt vorgestellt hat – hier hätte das interessierte Studio also gewissermaßen die Katze im Sack gekauft. „Hätte“ ist hier jedoch ein gutes Stichwort, denn laut den Quellen des Hollywood Reporter hat Barker bereits einen Deal mit Blumhouse-Atomic Monster („Paranormal Activity“, „The Purge“, „Saw“), der der Horrorschmiede den ersten Zugriff auf den nächsten Film des Regisseurs ermöglicht.
Trotzdem dürfte das Interesse von anderen Studios (auch ein dritter Interessent soll laut THR im Spiel sein) dafür sorgen, dass Curry Barker sich für seinen nächsten Film über eine beachtliche Gage freuen kann. Laut dem Hollywood Reporter könnte es sogar zu einem Bieterwettstreit kommen, an dessen Ende ein Angebot in Höhe von 20 (!) Millionen Dollar steht.
Noch ist das aber Zukunftsmusik – im Gegensatz zu „Obsession“, der am 25. Juni 2026 in die deutschen Kinos kommt, und zu Curry Barkers Nachfolger „Anything But Ghosts“, der bereits abgedreht ist und 2027 in die Kinos kommen dürfte:
Er hat DAS Horror-Highlight 2026 inszeniert – jetzt dreht er einen neuen Film mit "Breaking Bad"- und "Jurassic World"-Stars!Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.