Sherlock Holmes ist nicht nur eine der bekanntesten literarischen Figuren, auch auf der großen Leinwand sowie auf den heimischen Bildschirmen erfreut sich der Meisterdetektiv großer Beliebtheit. Die Bandbreite reicht dabei von den ersten Auftritten der Figur am Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zu modernen Interpretationen in den „Sherlock Holmes“-Filmen mit Robert Downey Jr. oder der „Sherlock“-Serie mit Benedict Cumberbatch. In einer neuen Serie soll die Spürnase nun aber keine Verbrechen aufklären, sondern das Rätsel der zwischenmenschlichen Beziehungen lösen.
Im Mittelpunkt von „Scarlett Holmes“ steht, wie der Titel bereits ansteuert, jedoch nicht Sherlock selbst, sondern dessen Nachfahrin: Scarlett hat die Beobachtungsgabe ihres Urahnen geerbt, nutzt diese aber, um ihren Mitmenschen Beziehungstipps zu geben. Ein Blick auf die Figurenkonstellation der Serie zeigt dabei, dass die Nachfahrin eigentlich eine Variante von Sherlock ist:
Wie die großen US-Branchenmagazine übereinstimmend berichten, wird Lucy Hale („Pretty Little Liars“) die Hauptrolle als Scarlett Holmes spielen. An ihrer Seite treten jedoch auch eine Version von Sherlocks treuem Sidekick Dr. Watson und von seinem Erzfeind Professor Moriarty auf: nämlich Jane Watson und Ollie Moriarty. Beide Rollen müssen aber noch besetzt werden.
Laut der offiziellen Synopsis sollen Scarlett und Jane in der Serie ihrer Kundschaft dabei helfen, sich im Chaos aus widersprüchlichen Signalen, heimlichen Schwärmereien und romantischen Fragen zurechtzufinden. Dabei vernachlässigt Scarlett allerdings ihr eigenes Liebesleben, das für sie wesentlich schwerer zu entziffern ist. Noch dazu verliebt sie sich ausgerechnet in Ollie Moriarty, einen charmanten Podcast-Produzenten, der im Geheimen eine Story über Scarletts Methoden plant.
Jede Folge „Scarlett Holmes“ soll dabei von einer beliebten romantischen Komödie inspiriert sein. Welche das sind, können RomCom-Fans dann im Laufe des Jahres 2027 herausfinden. „Scarlett Holmes“ wird für den Roku Channel entstehen, einen werbefinanzierten Gratis-Streamingdienst, der in Nordamerika und dem Vereinigten Königreich von 145 Millionen Menschen genutzt wird. Wann und auf welchem Weg die Serie dann nach Deutschland kommt, steht aber noch nicht fest.
Übrigens wurde vor wenigen Monaten erst eine andere Sherlock-Holmes-Serie mit einer weiblichen Hauptfigur angekündigt. Was über „Sherlock's Secretary“ bereits bekannt ist, erfahrt ihr in diesem Artikel:
Nach "Sherlock" und "Elementary": Diese neue Serie dreht den Holmes-Mythos komplett um