"Shōgun" trifft "Sherlock": Trailer zum fesselnden Historien-Thriller "The Samurai And The Prisoner"
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Falls ihr eine Schwäche für clever konstruierte Detektivgeschichten habt und dazu gern in die Vergangenheit reist, solltet ihr euch den starken „The Samurai And The Prisoner“ auf die Watchlist setzen. Hier ist der Trailer:

The Samurai And The Prisoner“ ist der neue, im feudalen Japan des 16. Jahrhunderts spielende Film von Kiyoshi Kurosawa („Before We Vanish“). In dem atmosphärischen Historien-Psychothriller kombiniert der Kult-Regisseur ein politisches und gesellschaftliches Ränkespiel mit Kriegsstrategien wie in dem meisterhaften Serien-Superhit „Shōgun“ mit einem cleveren Whodunit-Krimi und Ermittlungstätigkeiten à la „Sherlock“.

Das zweieinhalb Stunden lange, von Chef-Kameramann Sasaki Yasuyuki („Cloud“) mit brillanten Bildern illustrierte Werk feierte seine Weltpremiere im Mai 2026 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes. In Japan startete der Film am 19. Juni landesweit in den Kinos und am 31. Juli wird Nordamerika folgen. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „The Samurai And The Prisoner“ gibt es indes noch keine Informationen.

The Samurai And The Prisoner
The Samurai And The Prisoner
2 Std. 27 Min.
Von Kiyoshi Kurosawa
Mit Masahiro Motoki, Masaki Suda, Yuriko Yoshitaka

Die Hauptrollen werden von Motoki Masahiro („Pflicht und Schande“), Suda Masaki („Yamato - Schlacht um Japan“), Yoshitaka Yuriko („Gantz 1+2“), Aoki Munetaka („The Roundup 3: No Way Out“), Odagiri Joe („They Say Nothing Stays The Same“), Emoto Tasuku („re:member“) und Miyadate Ryota aus den Reihen der J-Pop-Sensation Snow Man bekleidet.

Das von Kiyoshi Kurosawa selbstverfasste Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Yonezawa Honobu („Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste“). Der Score stammt von dem „Millennium Mambo“- und „Der Gymnasiast“-Komponisten Hanno Yoshihiro.

Wir haben den Film bei seiner Premiere in Cannes bereits sehen und für euch rezensieren können. In der FILMSTARTS-Kritik vergibt Redakteur Björn Becher starke 4 von 5 möglichen Sternen. Sein Fazit lautet wie folgt:

„Kiyoshi Kurosawas erster Samurai-Film ist kein actionreiches Schlachtenepos, sondern ein geduldiges, klug konstruiertes und visuell beeindruckendes Historien-Krimi-Kammerspiel. ‚The Samurai And The Prisoner’ begeistert dabei vor allem mit einer dichten Atmosphäre sowie dem starken Psychoduell zwischen den beiden Titelfiguren.“

"The Samurai And The Prisoner": Das ist die Story

1578 in Japan: Zur großen Überraschung seines Umfelds entscheidet sich der einflussreiche Samurai-Fürst Araki Murashige (Motoki Masahiro) dafür, gegen seinen mächtigen Feudalherren Nobunaga Oda (Shingo Bando) zu rebellieren. Als Folge davon muss er sich in seiner Burg Arioka verschanzen, die bald von Nobunagas Truppen umzingelt wird, während der Gesandte Kuroda Kanbei (Masaki Suda) ihn zum Aufgeben zu überreden versucht. Entgegen der Samurai-Tradition tötet Araki den Boten allerdings nicht, sondern sperrt ihn kurzerhand in den Burgkerker.

Während der nun schon über ein Jahr andauernden Belagerung ereignen sich innerhalb der Mauern Ariokas immer wieder rätselhafte Mordfälle. Araki ist anhand dieser sinnlos erscheinenden Mysterien ratlos. Was passiert hier? Wer steckt dahinter? Und mit welchem Motiv? Seine letzte Hoffnung auf Antworten führt den bald der Verzweiflung nahen Samurai ausgerechnet hinab in den Gefängniskeller…

Wenn ihr „The Samurai And The Prisoner“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Alles, was wir bisher zu Staffel 2 von „Shōgun“ wissen, erfahrt ihr im folgenden Artikel von FILMSTARTS-Redakteurin Chantal Neumann:

Cast-Zuwachs für "Shogun" Staffel 2: Auch ein Star aus einer der besten Serien der letzten Jahre ist dabei

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Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.
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