Der Michael-Jackson-Film „Michael“ ist mit einem weltweiten Einspielergebnis von über einer Milliarde Dollar einer der profitabelsten Kinotitel des laufenden Jahres. Natürlich wird dieser enorme Erfolg zu einer Schwemme von weiteren aufwendig gemachten neuen Biopics über Musiker*innen auf den Spuren von „Bohemian Rhapsody“, „Rocketman“ oder „Control“ führen. Den Reigen eröffnen dürfte dabei Anfang 2027 ein Streifen über eine neben Europa speziell auch in Nordamerika und Japan seit den 1970ern extrem erfolgreiche deutsche Band machen: „Wind Of Change“.
Kenner*innen der Materie werden den Filmtitel natürlich gleich als Anspielung auf die gleichnamige Ballade der Scorpions deuten können, die zum Fall der Berliner Mauer gewaltige Popularität auf der ganzen Welt erlangte. Allerdings befand sich der Streifen bereits lange vor dem Start von „Michael“ in Produktion. So konnten wir euch bereits erstmals im Frühsommer 2024 von dem britisch-amerikanischen, entsprechend im Original auf Englisch gedrehten Projekt berichten.
„Wind Of Change“ kommt bundesweit am 28. Januar 2027 in die deutschen Kinos.
Die Inszenierung übernahm der französische Regisseur Alex Ranarivelo („Born A Champion“). Gedreht wurde primär in und um Liverpool sowie in den Leavesden Studios in Watford, wo unter anderem auch schon die „Harry Potter“-Reihe, Christopher Nolans „The Dark Knight“-Trilogie, diverse Teile der „James Bond“-, „Paddington“- und „Alien“-Franchise sowie auch der eingangs erwähnte „Bohemian Rhapsody“ entstanden.
Gitarrist Rudolf Schenker und Sänger Klaus Meine werden von den deutschen Mimen Alexander Dreymon („The Last Kingdom“) und Ludwig Trepte („4 Blocks“) gespielt. Gitarrist Matthias Jabs und Drummer Herman Rarebell werden dagegen von den Briten Ed Speleers („Downton Abbey“) und Luke Brandon Field aus „Jojo Rabbit“ verkörpert. Wer als Bassist Francis Buchholz zu sehen sein wird, ist hingegen noch nicht klar. Es könnte sich um Lennart Betzgen („Tierärztin Dr. Mertens“) handeln. Aber der wird überall als eine Figur namens Freddie gelistet.
Weitere wichtige Parts übernehmen „The Wire“-Star Dominic West und David Kross aus „Ballon“. West spielt den berüchtigten Scorpions-, Kiss- und Bon-Jovi-Manager Doc McGhee, während Kross einen jungen Fan der Band in Ost-Berlin gibt. Ebenfalls noch dabei sind unter anderem Tamzin Merchant („Carnival Row“), Amy De Bhrún („Kleine Dinge wie diese“), Lily Krug („Shattered“), Edmund Kingsley („Stonehearst Asylum“), Ieva Andrejevaite („Tetris“) und Louisa Binder aus „Culpa Tuya - Deine Schuld: London“.
Das ist die Story von "Wind of Change"
In den 1980ern wird unsere Welt noch immer vom Kalten Krieg bestimmt. Fünf ambitionierte Männer aus Hannover träumen jedoch im weiterhin geteilten Deutschland davon, ihre Musik sämtliche Grenzen überschreiten zu lassen. Mit enormer Leidenschaft schaffen die Scorpions tatsächlich den Durchbruch – auch und gerade in den USA. Doch der kommerzielle Erfolg im Westen reicht den ebenso ehrgeizigen wie idealistischen Jungs nicht: Sie wollen auch hinter dem Eisernen Vorhang auftreten, um mit ihrer Musik eine Brücke zwischen den Menschen in beiden Systemen zu schlagen.
Nach langen Verhandlungen erhält das Quintett endlich die Gelegenheit, im August 1989 im Moskauer Lenin-Stadion aufzutreten. Das legendäre Konzert vor über 100.000 Menschen wird bald darauf zur Inspiration für einen Song, der nicht nur der größte Scorpions-Hit von allen, sondern auch als Soundtrack zur deutschen Wiedervereinigung in die Geschichte eingehen wird: „Wind Of Change“.
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Einen ganz anderen Film mitsamt seines Trailers stellen wir euch im folgenden Artikel näher vor:
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