Anfang September 2026 ergriff unser Chefredakteur Christoph Petersen die Chance, Danny Boyles neue Regiearbeit „Ink“ im Rahmen seiner Weltpremiere als Eröffnungsfilm der renommierten Filmfestspiele von Venedig anschauen zu können. In seiner FILMSTARTS-Kritik sieht er dabei einige Ähnlichkeiten zu Martin Scorseses grandiosem „The Wolf Of Wall Street“ und vergibt starke 4 von 5 Sternen. Zwar geht es hier nicht um verbrecherische Börsengeschäfte, sondern um die Welt des Boulevard-Journalismus. Doch die Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen.
„Ink“ startet bundesweit am 14. Januar 2027 in den deutschen Kinos.
„Ink“ basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von James Graham („Quiz“), der hier selbst das Drehbuch verfasste. Die auf realen Ereignissen basierende Story dreht sich um den britischen Journalisten Larry Lamb, der von Medienmogul Rupert Murdoch das Angebot erhält, die stark angeschlagene Tageszeitung „The Sun“ (eine Art britische „Bild“-Zeitung) als Chefredakteur zu übernehmen.
Darum geht es in "Ink"
1969 in London: Mit dem Erwerb der seit Jahren im Sinkflug befindlichen Tageszeitung „The Sun“ hofft der australische Milliardär Rupert Murdoch (Guy Pearce) endlich einen Fuß in die bisher für ihn verschlossene Tür der britischen Medienwelt zu bekommen. Als Außenseiter im Geschäft braucht er allerdings ein neues, mutiges und hungriges Team, um das angeschlagene Blatt wieder flott zu machen.
In dem von seiner bisherigen Karriere enttäuschten, aber weiterhin extrem ehrgeizigen wie skrupellosen Larry Lamb (Jack O’Connell) glaubt er, exakt den richtigen Mann für den alles entscheidenden Posten des Chefredakteurs gefunden zu haben. Und in der Tat schafft Lamb es innerhalb nur eines Jahres, aus der an der Fleet Street (dem traditionellen Zentrum der britischen Zeitungsindustrie) belächelten „The Sun“ das meistverkaufte Tagesblatt der Welt zu machen. Doch wo gehobelt wird, fallen bekanntermaßen Späne. Und das in diesem Falle nicht zu knapp …
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Danny Boyles Film sorgte bei seiner Premiere in Venedig für allgemeine Begeisterung bei der Kritik. Allerdings gab es kurz darauf auch eine hohe Wellen schlagende Kontroverse um „Ink“. Mehr erfahrt ihr im folgenden Artikel:
Bei gefeiertem neuen Film: "28 Days Later"-Macher Danny Boyle gibt KI-Nutzung zu – und erntet Empörung