Deutscher Meisterregisseur will nächsten "James Bond"-Film machen – und seine Chancen dürften gar nicht mal so schlecht stehen!
von Daniel Fabian
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Während alle Welt gespannt auf die Enthüllung des neuen 007 wartet, ist ein Ausnahme-Filmemacher aus Deutschland schon einen Schritt weiter – und bietet sich als Denis Villeneuves Regie-Nachfolger an…

Netflix / Reiner Bajo

Mehr als fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass Daniel Craig in „James Bond - Keine Zeit zu sterben“ seine Abschiedsvorstellung als James Bond gab. Spätestens seitdem brodelt die Gerüchteküche unaufhörlich, viel schlauer sind wir allerdings bis heute nicht. Zuletzt wurde eine Reihe von möglichen Kandidaten genannt, die wohl zum Favoritenkreis gehören – neben einem nicht namentlich genannten Schauspieler, der ebenfalls im Rennen sein soll. Kurzum: Auch wenn sich Ex-Bond Pierce Brosnan bereits für einen der Anwärter stark macht, wissen wir eigentlich nur, dass wir nichts wissen. Noch nicht.

Bis der 26. „James Bond“-Film, bei dem übrigens „Dune“-Macher Denis Villeneuve Regie führen wird, in die Kinos kommt, wird also noch viel Zeit vergehen. In Hollywood ist man traditionsgemäß allerdings immer schon ein paar Schritte weiter – und so verwundert es auch nicht, dass sich jetzt ausgerechnet ein deutscher Regisseur anschickt, in Villeneuves Fußstapfen zu treten. Also, irgendwann halt.

Sehen wir bald eine 007-Mission von Edward Berger?

Edward Berger träumt davon, einmal einen „James Bond“-Film zu verantworten. Im Interview mit Screen Off Script äußerte sich der gebürtige Wolfsburger dazu nun erneut und brachte seine Begeisterung für die Materie zum Ausdruck: „Ich bin schon mein ganzes Leben lang Fan“, so Berger. „Sollten sie jemals einen Regisseur brauchen und ich ein Regisseur sein, der zu diesen Filmen passt: Ich würde dafür brennen!“

Gleichzeitig räumt der Deutsche ein, dass es aber auch noch viele andere Dinge gebe, die er im Laufe seiner Karriere noch gerne machen würde. Es sei jetzt also nicht gerade so, als würde er aufgrund von James Bond kein Auge mehr zumachen können. So freue er sich auch auf den Neustart von Denis Villeneuve. „Ich finde, er ist ein großartiger Regisseur“, gerät er bezüglich des Kanadiers ins Schwärmen.

Er war bereits Kandidat für "James Bond 26"

Dabei ist Berger keineswegs ein Niemand, der vor sich hin träumt – ganz im Gegenteil! Mit dem vierfach oscarprämierten Antikriegsfilm-Meisterstück „Im Westen nichts Neues“ stellte er sich in Hollywood bereits vor ein paar Jahren in die Auslage. 2024 legte er mit „Konklave“ schließlich seinen ersten Film in der Traumfabrik gedrehten Film nach – und spielte damit direkt wieder eine große Rolle bei den Academy Awards. Berger konnte sich also auch schon auf der ganz großen Bühne beweisen.

So kommt es auch nicht von ungefähr, dass Edward Berger Branchenberichten zufolge auch schon zum Favoritenkreis zählte, als es darum ging, den Regieposten von „James Bond 26“ zu besetzen. Am Ende kam es zwar anders, doch wer weiß: Vielleicht ist damit das letzte Wort in der Causa noch nicht gesprochen. Vielleicht hat Villeneuve ja auch in absehbarer Zeit von 007 genug, so wie er sich derzeit darauf freut, die „Dune“-Saga hinter sich zu lassen. Mit „Dune 3“ startet das große Finale seiner gefeierten Sci-Fi-Reihe am 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos – dessen Laufzeit gerade erst enthüllt wurde:

So groß wird das epische Finale der besten Sci-Fi-Saga unserer Zeit: Die Laufzeit von "Dune 3" wurde endlich enthüllt!

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.
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