Mit „Demolition Man“ kam im Jahr 1993 einer der ungewöhnlichsten Sylvester-Stallone-Blockbuster in die Kinos – schließlich gesellten sich in dem dystopischen Science-Fiction-Film zu der erwartbaren Action jede Menge verschrobener Humor und sogar gesellschaftskritische Untertöne. Diese Mischung ging auf: Der von Regie-Debütant Marco Brambilla inszenierte Film spülte 159,1 Millionen US-Dollar in die weltweiten Kinokassen und genießt heute Kultstatus. Auch Stallone zählt ihn zu seinen Karriere-Highlights – obwohl ein Moment bei den Dreharbeiten der blanke Horror für ihn war!
Der heute 80-Jährige verkörpert in „Demolition Man“ den Polizisten John Spartan, der im Los Angeles des Jahres 1996 eine Gruppe von Geiseln aus den Fängen des Schurken Simon Phoenix (Wesley Snipes) befreien will – und dabei nicht nur scheitert, sondern nach einer verheerenden Explosion fälschlicherweise für den Tod von 30 Menschen verantwortlich gemacht wird.
Als Strafe wird er – genau wie sein Erzfeind – in einen kryogenischen Kälteschlaf geschickt. Erst im Jahr 2032 wacht Spartan wieder auf – in einer friedlichen, aber stark überwachten und reglementierten Zukunft, in der jegliche Form von Gewalt praktisch ausgemerzt wurde. Hier muss er sich nicht nur in einer Gesellschaft zurechtfinden, die ihm vollkommen fremd ist, sondern bekommt es obendrein erneut mit Phoenix zu tun, der inzwischen aus seiner Gefangenschaft entkommen ist...
Auf den Dreh einer ganz bestimmten Sequenz war Stallone dabei nicht vorbereitet. So hatte die „Rambo“-Ikone in seiner Laufbahn schon jede Menge Erfahrungen mit Spezialeffekten und Pyrotechnik gesammelt – und unterschätzte vielleicht genau deshalb die Szene in der Kryokammer! Dabei musste der „Tulsa King“-Darsteller in einer Konstruktion aus Acrylglas eingeschlossen werden, die mit einer Art Gel gefüllt war, was bei ihm ein heftiges Gefühl von Klaustrophobie auslöste – er habe sich „zu Tode gefürchtet“, gestand Stallone in einem Interview. Es seien die „fünf schlimmsten Stunden“ gewesen, die er je an einem Filmset hatte (via AdoroCinema).
Das klingt absolut nachvollziehbar und man hätte nicht mit ihm tauschen wollen! Übrigens: Neben Stallone und Snipes sind noch einige weitere große Namen in „Demolition Man“ zu sehen, darunter Sandra Bullock – und ein heutiger Superstar, der gerade mal ein paar Sekunden lang im Film auftrat. Um wen es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Er ist nur für wenige Sekunden im Film zu sehen: Habt ihr diesen Superstar in "Demolition Man" erkannt?Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer brasilianischen Schwesternseite AdoroCinema erschienen.
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