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    Drachenzähmen leicht gemacht: Sequel unwahrscheinlich, Aktien sinken
    30.03.2010 um 10:04

    Schlechte Aussichten für die Fans von „Drachenzähmen leicht gemacht". Da DreamWorks‘ 3D-Animations-Abenteuer an der US-Kasse – trotz überwiegend guter Kritiken - mit eingespielten 43,7 Millionen Dollar hinter den Erwartungen zurück blieb, ist eine Fortsetzung derzeit unwahrscheinlich.

    Filmstarts – Schlechte Aussichten für die Fans von „Drachenzähmen leicht gemacht“. Da DreamWorks‘ 3D-Animations-Abenteuer an der US-Kasse – trotz überwiegend guter Kritiken - mit eingespielten 43,7 Millionen Dollar hinter den Erwartungen zurück blieb, ist eine Fortsetzung derzeit unwahrscheinlich. Schlimmer noch: Die Börse reagierte empfindlich auf die erbrachte Box-Office-Performance, der Kurs von DreamWorks sank am Dienstag um acht Prozent. Dazu steht mit Warners „Kampf der Titanen“ ein weiterer 3D-Film in den USA am Start, der „Drachenzähmen…“ das Wasser abgraben könnte.

    Box-Office-Analysten rechnen das US-Gesamteinspiel im Moment auf rund 150 Millionen Dollar (weltweit: ca. 250 Mio. Dollar) hoch. Bei Produktionskosten von 165 Millionen Dollar reicht das nicht, um aus dem Stoff ein Franchise aufzubauen, zumal „Drachenzähmen leicht gemacht“ noch hinter den Zahlen eines vergleichbaren DreamWorks-Produkts liegt. „Monsters Vs. Aliens“ kam bei Kosten von 175 Millionen Dollar weltweit auf 382 Millionen Dollar Einspiel – das war dem Major jedoch nicht genug, um eine Fortsetzung in Auftrag zu geben. Am Startwochenende hatte der Film 59,3 Millionen Dollar generiert.

    Auf eine 3D-Müdigkeit bei den Zuschauern weisen die Zahlen trotzdem nicht hin. Im Gegenteil. 68 Prozent der Einnahmen stammen aus 3D-Kinos, obwohl „Drachenzähmen leicht gemacht“ in den USA nur auf 54 Prozent der Leinwände in 3D gespielt wird.

    DreamWorks setzt nun die Hoffnungen auf seine zwei weiteren 3D-Animations-Trümpfe für dieses Jahr. Mit „Für immer Shrek“ (US-Start: 21.5.; D-Start: 30.6.) und „Megamind“ (US-Start: 5.11.; D-Start: 2.12.) hat das Studio noch heiße Eisen im Feuer.
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