2013 sollen die Dreharbeiten für zwei "Avatar"-Sequels beginnen. Gut möglich ist es, dass der Planet Pandora dann international wird. Denn laut Regisseur James Cameron ist es nur logisch, chinesische Na'vi auf dem fremden Planeten zu sehen. Dies hat vor allem finanzielle Hintergründe, wie Cameron im Interview mit The Hollywood Reporter verrät:
"In fünf Jahren könnte China eine große Einnahmequelle für Filme aus Nordamerika sein. Es gibt viele ökonomische Anreize für chinesische Inhalte und chinesische Ko-Produktionen. Wir haben 'Avatar 2' und 'Avatar 3' bereits finanziert, doch wenn wir uns für eine Ko-Produktion entscheiden sollten, könnte uns das einen prozentualen Gewinn aus China einbringen. Wir gehen gerade ein paar Möglichkeiten durch, um zu sehen ob das sinnvoll wäre."
Auch über die Beteiligung Chinas an der Produktion hat Cameron sich bereits Gedanken gemacht: "Für 'Avatar' könnten wir chinesische Schauspieler für das Capture-Verfahren verwenden, denn jeder Akzent würde in den Na'vi-Akzent übergehen. Wir könnten also chinesische Na'vi haben und chinesische Schauspieler die englisch sprechen in den realen Sequenzen. Wir zeigen die Zukunft für 'Avatar' und in dieser Zukunft ist es logisch, wenn auch Chinesen zum Kontigent auf Pandora gehören."
Die Dreharbeiten mit Hilfe des Capture-Verfahrens für die Na'vi werden wie beim ersten Teil in Los Angelas stattfinden. Die realen Aufnahmen werden in Neuseeland gedreht. Ob dann auch Chinesen den Planeten Pandora bevölkern, werden die nächsten Monate zeigen.