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    "Verrückte Action mit Herz": Die ersten Kritiken zu "Fast & Furious 7" sind positiv
    Von Tobias Mayer — 16.03.2015 um 15:39

    Nach den Fan-Reaktionen zur überraschenden "Fast & Furious 7"-Vorführung auf dem SXSW Festival folgen nun die ersten Online-Kritiken. Offenbar erwartet uns ein durchgeknalltes, emotionales Action-Feuerwerk mit einem würdigen Abschied für Paul Walker.

    Universal Pictures International
    "Fast & Furious 7" ist nicht einfach nur der nächste Teil in einer langen, erfolgreichen, star-besetzten Action-Reihe, sondern aus zweierlei Gründen eine besondere Fortsetzung: Zum einen hat hier der vor allem für seine Horror-Filme bekannte James Wan ("Conjuring - Die Heimsuchung") die Regie übernommen, der zuvor noch nie einen Action-Film dieses Maßstabs inszenierte, zum anderen verstarb mit Paul Walker ein Stamm-Schauspieler, bevor er alle seine Szenen abgedreht hatte. Kann James Wan in "Fast & Furious 7" also für ordentlich Rumms sorgen und bekommt Paul Walker einen Abschieds-Film, in dem er gut in Szene gesetzt wird? Die ersten Kritiken nach der Überraschungs-Vorführung auf dem SXSW Festival deuten stark darauf hin.

    Der Hollywood Reporter ist am kritischsten mit "Fast 7", bezeichnet den Film wegen seiner Over-The-Top-Action als "albern", attestiert ihm aber auch, kurzweilig zu sein. Es falle kaum auf, dass Paul Walker in einigen Szenen von Doppelgängern bzw. CGI-Doubles ersetzt wurde.

    Collider nach sei der Plot lediglich eine Ausrede dafür, die Crew um Vin Diesel und Dwayne Johnson an diverse exotische Orte zu bringen – aber das mache nichts. Es gehe bei "Fast and Furious" ohnehin immer nur um Familie und explosive Auto-Stunts, in dieser Hinsicht sei "Furious 7" "vielleicht größer als jemals zuvor." Regisseur James Wan geling es, dem Franchise einen eigenen visuellen Stempel aufzudrücken, so erinnere etwa eine sich überschlagende Kamera an "The Conjuring". Es gebe verrückte Auto-Verfolgungen, Humor und absurde One-liner – aber vor allem Herz und Leidenschaft.

    Screen Crush sind neben der ausgeflippten Action, den Anspielungen auf vorherige Teile und dem grandiosen, aus drei parallelen Strängen bestehenden Finales mehrere traurige Momente aufgefallen; oft würden die Figuren davon sprechen, "eine letzte gemeinsame Fahrt" zu unternehmen.

    Bei toofab haben sie sich ebenfalls an den ausgefallenen Action-Einlagen erfreut und auch diese Kollegen spoilern nicht, was mit Brian O'Conner (Paul Walker) passiert, die Szenen zwischen ihm und Mia Toretto (Jordana Brewster) rührten aber zu Tränen. "Es fühlt sich so an, als haben alle Beteiligten versucht, Walker einen angemessenen Abschied zu ermöglichen."

    Auf Cinemablend lesen wir abschließend eine Zusammenfassung der besten WTF?-Actionszenen. Uns erwartet Auto-Fallschirmspringen in Aserbaidschan, Wolkenkratzer-Sprünge in Abu Dhabi (wiederum mit Autos) und Multi-Vehikel-Krieg in den Straßen von Los Angeles.

    Lust auf "Fast & Furious 7" bekommen? Am 1. April 2015 startet der Film in unseren Kinos, den neuen internationalen Trailer gibt's hier:




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