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    "Bubbles": Geschichte über einen von Michael Jackson adoptierten Baby-Affen gilt als das heißeste Drehbuch in Hollywood
    Von Björn Becher — 15.12.2015 um 10:52

    In jedem Jahr wird die sogenannte Black List gewählt. Darauf finden sich Drehbücher, die bislang nicht produziert werden. In diesem Jahr ganz vorne: Die Geschichte von Michael Jackson und einem Baby-Affen.

    Walt Disney
    Mit „Bubbles“ hat Romanautor Isaac Adamson („Tokyo Suckerpunch“) sein erstes Hollywood-Drehbuch geschrieben und das ist in der Traumfabrik gerade mächtig angesagt. Kein anderes Skript bekam bei der Wahl für die sogenannte Black List so viele Stimmen wie die Geschichte über einen Baby-Schimpansen, der von Michael Jackson adoptiert wird. Damit gilt „Bubbles“ als das momentan beste, nicht produzierte Drehbuch Hollywoods. Der Clou an Adamsons Geschichte: Durch die Augen des Affen wird die Geschichte des King Of Pop hautnah erzählt. Denn Bubbles hat natürlich Zugang zum innersten Zirkel des Superstars und bekommt so auch alle Skandale direkt und ungefiltert mit.

    Auf der Black List werden in jedem Jahr Drehbücher gesammelt, die in Hollywood kursieren, denen sich aber noch niemand angenommen hat. Gewählt werden die besten Skripte von Hollywood-Entscheidungsträgern. 81 Drehbücher wurden nun auf die Black List gesetzt, jedes wurde von einem Präsentator, darunter Hollywood-Stars wie Channing Tatum oder Nicholas Hoult via YouTube vorgestellt.

    Dass die Black List eine Aussagekraft hat, zeigt übrigens ein Blick auf die Oscar-Geschichte. So führen die Kollegen des Hollywood-Reporters aus, dass acht der vergangenen 16 Oscars für beste Drehbücher an Skripte gingen, die vorher auf der Black List standen. Auch zwei der großen Oscar-Favoriten 2016 sind Verfilmungen von Drehbüchern, die vorher lange Zeit auf der Black List waren: „The Revenant“ mit Leonardo DiCaprio und „Spotlight“.

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    Der Aufmerksamkeitsschub durch die Nominierung auf die Black List könnte also auch dafür sorgen, dass „Bubbles“ in Zukunft noch verfilmt wird. Manchmal geht es da ganz schnell. Während der Polit-Thriller „Chappaquiddick“ noch auf die Liste gewählt wurde, wurde bereits bekannt, dass „Fifty Shades Of Grey“-Regisseurin Sam Taylor-Johnson das Skript verfilmen soll.

    Nachfolgend die Vorstellung von „Bubbles“ durch Channing Tatum. Auf dem YouTube-Kanal „The Black List“ gibt es übrigens eine Vorstellung aller nominierten Drehbücher:




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