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    15 Minuten mehr für Hardcore-Fans: Stephen Kings "Es" soll längeren Director’s Cut bekommen
    Von Annemarie Havran — 15.09.2017 um 11:34

    Zu den bereits stolzen zwei Stunden und 15 Minuten Laufzeit von „Es“ könnte nun noch eine weitere Viertelstunde hinzukommen, denn Regisseur Andy Muschietti plant einen längeren Director’s Cut.

    2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND RATPAC-DUNE ENTERTAINMENT LLC. ALL RIGHTS RESERVED / Brooke Palmer

    Während wir in Deutschland immer noch auf den Kinostart des bereits in vielen Teilen der Welt angelaufenen Stephen-King-Horrors „Es“ warten, werden nun bereits Pläne für die Heimkinoveröffentlichung geschmiedet. So soll auf der DVD und Blu-ray unter anderem ein Director’s Cut enthalten sein, den Regisseur Andy Muschietti derzeit vorbereitet. Er erklärte im Interview mit Yahoo Movies, Warner Bros. sei an ihn und seine Schwester, Produzentin Barbara Muschietti, mit der Bitte herangetreten, eine erweiterte Fassung [„extended version“] von „Es“ auszuarbeiten.

    „Es werden wahrscheinlich 15 Extra-Minuten für Hardcore-Fans enthalten sein“, verriet Andy Muschietti über seine Pläne. Dazu solle dann auch eine „sehr witzige“ längere Version der Szene gehören, in der der Klub der Loser versucht, sich Mut für den Sprung von der Klippe ins Wasser zu machen. „Nach dem Spuck-Wettstreit eskaliert das Ganze in etwas, das total verrückt und irrelevant für die Szene ist, aber es ist so witzig“, so der Regisseur. „Jack Grazer, der Eddie spielt, tut etwas total Durchgeknalltes.“

    Bester Start eines Horrorfilms: Stephen Kings "Es" bricht Rekorde

    Auch habe er schon eine weitere Idee, welche Szene er gerne in den Film zurückholen würde, deren Herausschneiden ihm bei der Kinoversion sehr schwer gefallen sei: „Es gibt eine großartige Szene, die eine Art Abrechnung im Stanley-Uris-Plot ist, als er bei seiner Bar Mitzwa eine überraschende Rede hält… er beschuldigt im Grunde alle Erwachsenen aus Derry [für die Geschichte der tödlichen ‚Unfälle‘ und verschwundenen Kinder in der Stadt] und es hat einen großartigen Ausgang. Vielleicht wird das im Director’s Cut enthalten sein.“

    Während mit der Veröffentlichung der DVD und Blu-ray der Stephen-King-Verfilmung gegen Ende 2017 zu rechnen ist, werkeln Andy und Barbara Muschietti bereits auch schon fleißig an der Kino-Fortsetzung „Stephen Kings Es 2“. Dann werden die Kinder aus dem ersten Teil erwachsen sein und erneut gegen Horrorclown Pennywise (Bill Skarsgård) antreten (die Kids werden in Flashbacks auftreten). Gerade deswegen wolle man so schnell wie möglich mit dem Dreh beginnen, denn die Jungdarsteller „wachsen sehr schnell“, so Andy Muschietti.

    Fake-Clown gesteht: Geplanter Protest gegen "Es" war Promo-Aktion

    Bereits im Vorfeld bekam „Es“, der in Deutschland am 28. September 2017 startet, reichlich mediale Aufmerksamkeit. So berichteten wir im April 2017, in den USA hätten sich echte Clowns gegen die Neuverfilmung des Horror-Romans ausgesprochen, in dem ihre Berufsgruppe bekanntermaßen nicht besonders gut wegkommt. „Es wird sehr schlecht werden für Clowns“, erklärte damals der 42-jährige Guilford Adams gegenüber dem Mel Magazin. Doch es scheint, dass ein anderer Protest eines „professionellen Clowns“ ein reiner PR-Gag war.

    Wie AVclub berichtet, sprach der „wütende Clown“ John Nelson im New Yorker 710 WOR Radio über seinen geplanten Protest gegen den Film, der dem Clown-Business schade. Schließlich gab er jedoch zu, dass er engagiert worden sei, um den Protest als PR-Stunt zu organisieren: „Ihr habt mich entlarvt. Das wird mich jetzt ein bisschen in Schwierigkeiten bringen. Wir wurden angeworben, um das für Promo-Zwecke zu machen.“ Weitere Namen nannte Nelson allerdings nicht.

     

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