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    Falsches "Ibiza": Spanien will Netflix wegen neuer Party-Komödie verklagen

    Der Netflix-Film „Ibiza“ mit „Game Of Thrones“-Star Richard Madden entstand komplett in Kroatien. Jetzt wird Netflix möglicherweise von der Mittelmeer-Insel Ibiza verklagt. Das dortige Tourismus-Ministerium sieht das Image seiner Heimat bedroht.

    Netflix

    Am 25. Mai 2018 kommen Netflix-Zuschauer weltweit in den Genuss der starbesetzten romantischen Komödie „Ibiza“ mit Gillian Jacobs und „Game Of Thrones“-Star Richard Madden in den Hauptrollen. In der Netflix-Produktion geht es um die drei Freundinnen Harper (Jacobs), Nikki (Vanessa Bayer) und Leah (Phoebe Robinson), die in Barcelona aus einer Geschäftsreise kurzerhand einen Urlaub machen. Harper verliebt sich dort in DJ Leo (Madden), der jedoch gleich weiter zum nächsten Gig auf die titelgebende Party-Insel muss. Kurzentschlossen folgen Harper, Nikki und Leah ihm.

    Das Tourismus-Ministerium der für ihr reges Nachtleben bekannten Mittelmeer-Insel brachte nun seine Empörung über die Netflix-Produktion zum Ausdruck. Ministeriumschef Vicent Torres stört sich einerseits daran, dass „Ibiza“ vollständig in Kroatien gedreht wurde, und gleichzeitig die „schlimmsten Stereotypen“ über sein geliebtes Eiland in der Komödie transportiert würden (via Index.hr, Noudiari.es).

    „Es ist ein Betrug“, erklärte Torres weiter, man könne nicht kroatische Landschaften als Ibiza darstellen. „Ibiza“ wurde in Split sowie auf der kroatischen Insel Pag gefilmt. Torres stellte die Prüfung von rechtlichen Schritten gegen den US-Streaming-Giganten in Aussicht. Eine Änderung des Titels würde den Autoritäten auf der sogenannten „Weißen Insel“ offenbar ausreichen.

    Seht hier noch den Trailer zum aktuell „Ibiza“ betitelten Werk, das ab dem 25. Mai 2018 zum Streamen abrufbar ist:

     

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