Dass Musik-Biopics an den Kinokassen sehr gut funktionieren können, wurde in den vergangenen Jahren durch Filme wie „Bohemian Rhapsody“ oder „Elvis“ bewiesen. In den Schatten wurden sie alle aber zuletzt von „Michael“ gestellt. Das Biopic über Michael Jackson hat weltweit inzwischen fast eine Milliarde Dollar eingespielt und damit noch einmal eindrucksvoll unterstrichen, wie groß das Interesse an der Verfilmung der Lebensgeschichte eines ikonischen Popstars ist.
Da passt es nur zu gut, dass nun auch ein bereits länger geplantes Biopic über Britney Spears einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht hat. Wie Page Six Hollywood zuerst berichtet und mittlerweile der Hollywood Reporter bestätigte, wurde Liz Meriwether engagiert, um das Drehbuch zum Britney-Spears-Film zu schreiben.
"New Girl"-Macherin und "Wicked"-Regisseur für Biopic über Britney Spears
Meriwether ist vor allem als Schöpferin der Comedy-Serie „New Girl“ bekannt, war aber auch an der gefeierten True-Crime-Serie „The Dropout“ über Elizabeth Holmes beteiligt. Zudem stammt von ihr das Skript zur RomCom „Freundschaft Plus“ mit Natalie Portman und Ashton Kutcher. Zuletzt sorgte sie zudem als Co-Schöpferin der Serie „Dying For Sex“, in der Michelle Williams brilliert, für Aufmerksamkeit. Gerade steht auch ihr neuestes Projekt „Furious“ in den Startlöchern. Die Serie über ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen einer FBI-Agentin und einer Serienkillerin kommt noch im Juli zu Disney+.
Bereits 2024 wurde bekannt, dass Universal Pictures sich nach einem Bieterwettstreit die Rechte an Britney Spears’ Bestseller-Memoiren „The Woman In Me“ sichern konnte. Diese dienen als Vorlage für den Film. Als Regisseur wurde damals Jon M. Chu angekündigt, der mit „Crazy Rich“ bereits einen großen Kinohit landete und zuletzt die „Wicked“-Filme inszenierte. Er ist weiterhin an Bord des Projekts wie auch Produzent Marc Platt, der ebenfalls an „Wicked“ beteiligt war.
Wer spielt Britney Spears?
Mit besonders großer Spannung wird natürlich die Frage erwartet, wer in die Hauptrolle schlüpfen wird. Spekuliert wird darüber schon länger. 2024 konnten wir berichten, dass Spears’ langjährige Assistentin Felicia Culotta bereits Emma Roberts für die Hauptrolle vorgeschlagen hat. Diese zeigte sich daraufhin durchaus begeistert von der Vorstellung, die Pop-Prinzessin auf der Leinwand zu spielen. Doch ob Culottas Vorschläge, die auch noch Timothée Chalamet als Justin Timberlake sowie Drew Barrymore als sie selbst beinhalteten, auch bei der Studio-Entscheidung eine Rolle spielen, ist unbekannt.
Sony Pictures
Da der Fokus derzeit voll auf dem Drehbuch liegt, gibt es aktuell noch keine konkreten Casting-Gerüchte. Ohnehin wird bei der Besetzung viel davon abhängen, welche Stationen aus dem extrem bewegten Leben der Sängerin überhaupt den Weg in den Film finden. Wird die komplette Geschichte erzählt, beginnend beim Start im „Mickey Mouse Club“ über den kometenhaften Aufstieg mit Hits wie „...Baby One More Time“ bis hin zur Beziehung mit Justin Timberlake? Und beleuchtet man ebenso den gnadenlosen Umgang der Boulevardpresse, ihre viel diskutierten Ehen und den Absturz in die umstrittene Vormundschaft, die erst 2021 endete? Gut möglich, dass sich das Biopic stattdessen nur auf einen markanten Lebensabschnitt der Pop-Ikone konzentriert.
Wann das Britney-Spears-Biopic in die Kinos kommen soll, ist aktuell noch nicht bekannt. Meriwethers neue Serie „Furious“ startet bereits am 27. Juli auf Disney+. Hier ist der Trailer: