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    "Ad Astra"-Star Brad Pitt ist überzeugt: David Finchers "World War Z 2" wäre super geworden
    Von Björn Becher — 20.09.2019 um 18:42

    Gerade ist Brad Pitt in „Ad Astra“ in den deutschen Kinos zu sehen. Auf der Werbetour zum Film sprach er auch über ein anderes Projekt, das jahrelang nicht in die Gänge kam: „World War Z 2“!

    20th Century Fox

    Über sechs Jahre ist es nun schon her, dass „World War Z“ 2013 in die Kinos kam. Nachdem das Zombie-Action-Drama mit Superstar Brad Pitt trotz vieler Probleme und explodierender Kosten zum großen Erfolg wurde, war schnell ein Sequel beschlossen. An Bord von diesem war dann plötzlich David Fincher als Regisseur, was nach einer sensationellen Wahl klang. Doch der ist mittlerweile wieder draußen, das Zombie-Sequel liegt auf Eis. Und laut Pitt haben wir deswegen viel verpasst.

    Auf der Werbetour zu seinem aktuellen Film „Ad Astra“ verriet der Schauspieler den Kollegen von Collider ein klein wenig über David Finchers „World War Z 2“. Man habe eine „richtig gute, richtig starke Story“ gehabt, die Fincher mitentwickelte. „Die Dinge, die er geplant hat, habe man bisher noch nicht gesehen“, teaserte der Superstar zudem außergewöhnliche Ideen des gefeierten Filmemachers hinter Werken wie „Fight Club“, „Sieben“ und „The Social Network“.

    China ist schuld? Darum scheiterte "World War Z 2"

    Was Fincher für „World War Z 2“ geplant hat, sehen wir vielleicht irgendwann in der Zukunft – nur in einem ganz anderen Film. Zumindest ist Pitt davon überzeugt, dass Fincher diese Ideen in irgendeinem anderen Stoff verbraten werde. Zu „World War Z 2“ wird er wohl nicht zurückkehren. Anfang Februar 2019 wurde bekannt, dass das Projekt auf Eis liegt. Damals wurden vor allem auch die horrenden Kosten, die ein in fünf verschiedenen Ländern geplanter Dreh verschlungen hätte, angeführt.

    Später machte allerdings die Meldung die Runde, dass die Kosten nur ein Faktor seien, viel wichtiger sei, dass das produzierende Studio mit einem Verbot des Films in China rechnete. Dort werden Darstellungen von Untoten sehr oft gebannt, zudem gilt Brad Pitt immer noch als Persona non grata, weil er einst die Hauptrolle in „Sieben Jahre in Tibet“ spielte. Das Drama von Jean-Jacques Annaud wird dort immer noch als anti-chinesische Propaganda eingestuft. Und da China mittlerweile der zweitwichtigste Zuschauermarkt der Welt ist, wollte man keinen teuren Blockbuster mehr produzieren, von dem man ausgehen musste, dass er dort niemals laufen wird.

    "Ad Astra": Aktuell im Kino

    Während wir Brad Pitt wohl nicht mehr so schnell als Gerry Lane im Kampf gegen die Zombie-Epidemie sehen werden, gibt es zum Glück genüg andere Rollen mit dem Star, der gerade wieder richtig viel macht. Dazu gehört „Ad Astra – Zu den Sternen“, der seit dem 19. September 2019 in den deutschen Kinos läuft.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Ad Astra"

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