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    "Riverdale": Darum müssen Fans nun noch länger auf die nächste Folge bei Netflix warten
    Von Julius Vietzen — 30.03.2020 um 16:10

    „Riverdale“ befindet sich bereits seit 12. März 2020 in einer planmäßigen Pause, die nun aber nochmal eine Woche länger geworden ist. Grund dafür ist eine Programmänderung beim US-Sender The CW, von dem Netflix die Serie lizenziert hat.

    Jack Rowand / The CW

    Bereits vor knapp zwei Wochen verkündeten wir die schlechte Nachricht, dass sich „Riverdale“-Fans in Deutschland noch ein wenig länger gedulden müssen, bis die nächste Folge der Teenie-Mystery-Serie bei Netflix zum Abruf bereitsteht.

    Der Grund dafür war nicht – wie bei sonst eigentlich jeder Verschiebung, die aktuell im Film- und Fernsehbereich auftritt – die Coronavirus-Pandemie, sondern eine planmäßige Pause in der Ausstrahlung auf dem US-Sender The CW, der „Riverdale“ in den USA zeigt.

    Bei solchen klassischen TV-Sendern werden viele Serien – anders als bei Serien für Streaminganbieter wie Netflix – während der aktuell laufenden Staffel noch gedreht, sodass es immer wieder zu Verzögerungen kommen kann. Und da Netflix die Serie nur lizenziert hat, ist man natürlich von The CW abhängig und hat auf die Veröffentlichungstermine keinen Einfluss.

    Erneute Verschiebung von "Riverdale"

    Nun hat The CW die nächste Folge jedoch tatsächlich verschoben, was deutsche Fans vor allem daran erkennen dürften, dass sich das auf Netflix angegebene Veröffentlichungsdatum für Kapitel 73 (oder die 17. Episode der vierten Staffel) um eine Woche geändert hat.

    Neuer Netflix-Termin für die nächste „Riverdale“-Folge mit dem Titel „Wicked Little Town“ ist der 16. April 2020.

    Bei The CW wird die Episode dementsprechend am 15. April 2020 ausgestrahlt, wenn es bei diesem Termin bleibt.

    US-Sender schmeißt Programm um

    Grund für die Verschiebung ist, dass der Sender das komplette Abendprogramm in der Woche ab 6. April 2020 verändert hat. So wird auf The CW noch einmal das fünfteilige Arrowverse-Crossover „Crisis On Infinite Earths“ gezeigt, in dem die Helden aus den CW-Serien „Arrow“, „The Flash“, „Supergirl“, „Batwoman“ und „Legends Of Tomorrow“ die Vernichtung des Multiversums verhindern müssen.

    Unklar ist, ob alle Serien, die aufgrund der Programmänderung verschoben werden, auch direkt vom Coronavirus betroffen sind. Im Fall von „Riverdale“ wurden die Arbeiten an der vierten Staffel unterbrochen, weil ein Crewmitglied womöglich dem Virus ausgesetzt war. Offenbar waren die Dreharbeiten jedoch weit genug fortgeschritten, um wenigstens „Wicked Little Town“ fertigstellen zu können (wenn auch etwas später). Wie es danach mit der vierten „Riverdale“-Staffel weitergeht und ob sie – wie etwa bei den aktuellen Seasons von „Grey’s Anatomy“ und „The Walking Dead“ – vielleicht vorzeitig beendet werden muss, bleibt abzuwarten (insgesamt waren eigentlich erneut 22 Folgen geplant).

    Gut möglich aber, dass sich The CW für die Programmänderung entschieden hat, um allen Serien die Chance zum Aufholen zu geben und dann nach einwöchiger Unterbrechung dort weiterzumachen, wo man aufgehört hatte.

    Corona-Auswirkungen: Eine Liste aller betroffenen Serien

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