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    Neu auf Netflix: Ein Action-Kracher, der eigentlich ein "zweistündiger Schwanzvergleich" ist
    Von Annemarie Havran — 01.04.2020 um 20:00

    Am 1. April 2020 kommt ein Film neu zu Netflix, den wir in unserer Kritik mit „sich selbst maßlos überschätzenden Rambos beim zweistündigen Schwanzvergleich zusehen“ umschreiben – und nein, das ist kein Aprilscherz!

    Concorde Filmverleih GmbH

    Neuer Monat, neues Netflix-Programm! Den Anfang am 1. April machen ein ganzer Schwung Ghibli-Filme, die wir euch in einem gesonderten Artikel vorstellen, die großartige Comedy-Serie „Community“ und darüber hinaus noch einige Filme aus verschiedenen Genres – zum Beispiel der Action-Thriller „Criminal Squad“.

    "Criminal Squad" mit Gerard Butler

    Und ja, genau dieser Film ist es, dem wir in unserer FILMSTARTS-Kritik folgendes Fazit verpasst haben, das auch die Überschrift dieses Artikels inspirierte:

    „Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, einem Haufen sich selbst maßlos überschätzender Rambos beim zweistündigen Schwanzvergleich zuzusehen.“

    In die Rolle des Ober-Rambos schlüpft in „Criminal Squad“ Gerard Butler („300“). Er spielt den skrupellosen Cop Nick Flanagan, der gemeinsam mit seinem Team nicht immer ganz legal agiert. Nachdem ein Gangster namens Ray Merriman (Pablo Schreiber) mit seiner Crew bei einem Überfall auf einen Geldtransporter mehrere Menschen tötete, wird er von Flanagan aufs Korn genommen. Durch einen Informanten kriegt Flanagan spitz, dass Merrimans Truppe einen Überfall auf die am besten gesicherte Bank des Landes plant – das wollen die Cops natürlich um jeden Preis verhindern.

    "Mädelstrip", "Chroniken der Unterwelt" und mehr

    Wem „Criminal Squad“ zu testosterongeladen ist, der bekommt ab dem 1. April auf Netflix mit „Mädelstrip“ ein östrogenhaltiges Alternativprogramm geboten. In der Komödie von „Warm Bodies“-Regisseur Jonathan Levine begeben sich Amy Schumer und Goldie Hawn als Tochter und Mutter auf einen Roadtrip, der im totalen Chaos endet.

    Unser Fazit zu „Mädelstrip“: „Der ‚Mädelstrip‘ führt immer wieder auf erzählerische Fährten abseits der breitgetretenen Pfade und bei nicht wenigen Szenen grölt der ganze Kinosaal. Aber der Spagat zwischen der lebensbedrohlichen, nur eingeschränkt „witzigen“ Entführungsprämisse und der unbeschwerten Komödie gelingt bei weitem nicht immer.“ (Hier geht's zur kompletten Kritik.)

    Außerdem kommt noch „Chroniken der Unterwelt - City Of Bones“ zu Netflix – der Fantasy-Film, der nicht wie geplant eine Filmreihe nach sich zog, aber dann mit anderer Besetzung zur Serie wurde. Allerdings wurde diese („Shadowhunters“) inzwischen auch wieder abgesetzt. Zu sehen ist die Serie übrigens auch gerade bei Netflix!

    Unser Fazit zu „Chroniken der Unterwelt - City Of Bones“: „Statt dem Zuschauer auch mal die Zeit zu geben, die vogelwilde Fantasy-Story um sexy Emo-Krieger, magische Portale und verzwickte Liebesdreiecke auf sich wirken zu lassen, feuert Regisseur Harald Zwart die üblichen Genre-Zutaten ohne jedes Gespür für Timing wie Maschinengewehrsalven auf sein Publikum ab.“ (Hier geht's zur kompletten Kritik.)

    Außerdem ab dem 1. April 2020 neu bei Netflix: „Magnolien aus Stahl“, „Sniper: Legacy“ und „Gregs Tagebuch 4 - Böse Falle!“.

    Neu bei Netflix im April 2020: "Haus des Geldes" und viel, viel mehr!

    In der jüngsten Folge unseres Podcasts Leinwandliebe sprechen wir übrigens unter anderem über den aktuell gefragtesten Netflix-Film überhaupt – „Der Schacht“. Hört mal rein!

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