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    "WandaVision" Folge 5: Die Mega-Überraschung am Ende erklärt
    Von Julius Vietzen — 05.02.2021 um 17:00

    In der 5. Episode „WandaVision“ wird die Handlung in Westview und außerhalb fortgesetzt – und am Schluss gibt es dann noch einen überraschenden Gastauftritt: Evan Peters aus den „X-Men“-Filmen als Quicksilver! Hier ist unserer Erklärung des Endes:

    2021 Disney und seine verbundenen Unternehmen.

    Mit den ersten drei Folgen wollte sie das Publikum einlullen, erklärte uns „WandaVision“-Showrunnerin Jac Schaeffer kürzlich im Interview, bevor dann in Episode 4 alles auf den Kopf gestellt wird. Und das ist auch geglückt: Denn in Folge 5 nimmt „WandaVision“ nun endgültig richtig Fahrt auf – und präsentiert am Ende einen ebenso überraschenden wie gelungenen Gastauftritt.

    » "WandaVision" bei Disney+*

    "X-Men"-Star Evan Peters wieder als Pietro Maximoff / Quicksilver

    Denn am Schluss der fünften Folge „WandaVision“ steht auf einmal Wandas Bruder Pietro Maximoff vor der Tür. Dieser wird allerdings nicht mehr wie in „Avengers 2: Age Of Ultron“ von Aaron Taylor-Johnson gespielt, sondern von Evan Peters – der diese Rolle bereits in den „X-Men“-Filmen gespielt hatte.

    Erstmals war Peters in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ von Studio Fox als Peter Maximoff / Quicksilver dabei, anschließend folgten „Apocalypse“ und „Dark Phoenix“ sowie ein Mini-Cameo in „Deadpool 2“. Besonders in Erinnerung dürften Marvel-Fans Quicksilvers Superzeitlupen-Auftritte in „Zukunft ist Vergangenheit“ und „Apocalypse“ geblieben sein.

    Was bedeutet Evan Peters' Rückkehr für das MCU?

    Um das Jahr 2015 gab es also zwei Versionen von Quicksilver im Kino, weil die Rechte an der Figur sowohl bei Disney (die „Avengers“-Filme und Co.) als auch bei Fox (die „X-Men“-Filme und „Deadpool“) lagen. Seitdem Disney den ehemaligen Konkurrenten Fox übernommen hat, liegen die Kinorechte an den Mutanten nun jedoch wieder komplett bei Disney und den Marvel Studios.

    Dass Jac Schaffer, Marvel-Mastermind Kevin Feige und Co. nun ausgerechnet Evan Peters als neue Version von Pietro Maximoff besetzen ist natürlich kein Zufall. Aber ob es sich dabei nur um einen augenzwinkernden Meta-Gag für Marvel-Fans handelt oder ob Peters' Gastauftritt tatsächlich bedeutet, dass nun einzelne Figuren aus der „X-Men“-Reihe ins MCU übernommen werden, bleibt abzuwarten.

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    Evan Peters ist nach den "X-Men"-Filmen auch in "WandaVision" als Pietro Maximoff / Quicksilver dabei.

    Letzteres ist aber nicht unwahrscheinlich: Optisch orientiert sich dieser Pietro / Quicksilver mit seiner Frisur und Haarfarbe und seiner Lederjacke nämlich deutlich näher an dem Quicksilver aus den „X-Men“-Filmen als an dem Quicksilver aus „Avengers 2“ mit seinem eher sportlichen Look.

    Hinzu kommt, dass Deadpool (Ryan Reynolds) mit „Deadpool 3“ ebenfalls Teil des Marvel Cinematic Universe wird, das wäre dann also schon eine weitere Figur aus den Fox-„X-Men“-Filmen, die mehr oder weniger direkt übernommen wird.

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    Außerdem plant Kevin Feige früher oder später sowieso, die Mutanten ins MCU zu holen (wenn auch nicht unbedingt mit denselben Darsteller*innen wie früher). Und „WandaVision“ scheint ein guter Anfang dafür zu sein, schließlich ist immer noch nicht klar, welche Auswirkungen Wandas Zauber auf lange Sicht haben werden.

    Womöglich erleben wir hier einfach schon einen Vorboten für die Vermischung verschiedener Parallelwelten, schließlich soll das aus den Marvel-Comics bekannte Multiversum allmählich Einzug in das MCU finden.

    Eine prominente Rolle wird es dann etwa in „Doctor Strange 2“ (Kinostart: 25. März 2022) spielen, in dem Elizabeth Olsen ebenfalls als Wanda mitspielen wird und der direkt auf „WandaVision“ aufbauen soll. Der zweite „Doctor Strange“-Film trägt das Multiversum schließlich bereits im (Original-)Titel, der „Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“ lautet.

    Steckt Wanda wirklich hinter allem?

    Es bleibt also weiterhin äußerst spannend bei „WandaVision“ und das nicht nur wegen des überraschenden Gastauftritts am Ende von Folge 5. Genauso spannend ist nämlich die Frage, ob Wanda wirklich die Bösewichtin ist, wie in dieser Episode fast schon überdeutlich suggeriert wird.

    Interessant finden wir dabei den Satz, den Wanda ganz am Schluss von Episode 5 sagt: „Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie das hier alles angefangen hat.“ Dass sie nicht komplett die Kontrolle hat, ebenso wenig beim Türklingeln und der Neubesetzung von Pietro, scheint keine Lüge zu sein. Auch wenn sie in ihrer Traumwelt durchaus glücklich ist, manipuliert sie im Hintergrund womöglich noch jemand Anderes.

    Besonders verdächtig macht sich in Folge 5 natürlich Agnes (Kathryn Hahn), die nicht nur ohne mit der Wimper zu zucken die Zaubereien von Wanda und das rasante Aufwachsen der Zwillinge akzeptiert, sondern auch einfach mehr zu wissen scheint als selbst Wanda und der zunehmend misstrauische Vision (Paul Bettany). Das zeigt schon der Meta-Gag am Anfang, als sie zur Tür hineinkommt und die folgende Szene ihrer Meinung nach ganz anders ablaufen soll.

    Bis wir mehr erfahren, heißt es wieder eine Woche warten: „WandaVision“ Folge 6 erscheint am 12. Februar 2021 um 9.00 Uhr auf Disney+.

    Wie geht es in "WandaVision" weiter? Wir haben die Serienmacher ausgefragt

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