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    "Shadow And Bone": Nina-Darstellerin vergleicht Netflix-Serie mit ihrer Zeit bei "Game Of Thrones"
    Von Annemarie Havran — 27.04.2021 um 15:00

    Danielle Galligan, die in der Netflix-Serie „Shadow And Bone - Legenden der Grisha“ als Nina Zenik zu sehen ist, gehört zum Fantasy-Adel: Sie spielte schon in „Game Of Thrones“ mit, wenn auch nur in einer ganz kleinen Rolle.

    Attila Szvacsek / Netflix

    Die Fantasy-Welt ist klein: In der neuen Netflix-Serie „Shadow And Bone - Legenden der Grisha“ spielen gleich mehrere Stars aus anderen großen Fantasy-Reihen mit. Zoë Wanamaker, die in „Shadow And Bone“ die erfahrene Grisha Baghra spielt, ist Madam Hooch aus „Harry Potter“. Ben Barnes, Darsteller des mysteriösen General Kirigan, wurde als Prinz Kaspian aus den „Narnia“-Filmen bekannt. Und eine „Game Of Thrones“-Alumna darf natürlich auch nicht fehlen:

    Danielle Galligan hatte eine kleine Rolle in der vierten Folge der achten „Game Of Thrones“-Staffel. In „Shadow And Bone“ fällt ihr Part nun wesentlich größer als: Als „Entherzerin“ Nina Zenik spielt sie eine zentrale Rolle mit eigenem Handlungsstrang.

    "Shadow And Bone" auf Netflix erklärt: Darum sind die Grisha keine Magier

    Im Interview mit dem Irish Examiner sprach Galligan nun über ihre Erfahrungen mit beiden Drehs und verglich die neue Netflix-Serie mit dem HBO-Superhit. In „Game Of Thrones“ war sie als Sarra zu sehen, eine Frau im Gefolge der Starks in der Episode „Die Letzten der Starks“. Und diese Erfahrung bei „Game Of Thrones“, auch wenn sie nur kurz war, habe sie nachhaltig beeindruckt – und bei „Shadow And Bone“ zu einem Déjà-vu geführt:

    „An ein Set von solcher Größe zu kommen, ist mit nichts zu vergleichen. Ich war davon total überrumpelt. Und bei ‚Game Of Thrones‘ war ich ja sogar nur eine Woche am Set [in Belfast] und 24 Stunden vor der Kamera. Mit ‚Shadow And Bone‘ ging es mir dann wieder so – du drehst dich um in Budapest und da stehen 30 Leute vor dir.“

    Danielle Galligan findet "GoT" und "Shadow And Bone" sehr verschieden

    Die Überwältigung am Set war also schon mal ähnlich, aber was sagt Galligan inhaltlich zum Vergleich zwischen Serien wie „Game Of Thrones“ oder dem Netflix-Hit „The Witcher“, der ebenfalls auf einer Buchreihe basiert, und „Shadow And Bone“?

    „Sie sind sehr verschieden. ‚Shadow And Bone‘ spielt in einer Welt, die vom zaristischen Russland inspiriert ist. Das ist etwas, was wir in Fantasy noch nie zuvor gesehen haben. Das ist wirklich aufregend“, so die irische Schauspielerin, die die Bücher von Leigh Bardugo vor ihrem Engagement nicht kannte, sich dann aber begeistert eingelesen hat.

    Die Karte von "Shadow And Bone": Wo liegen Ravka, Shu Han, Ketterdam und Co.?

    Dass die Welt rund um Ravka und Co. in „Shadow And Bone“ neu und frisch anmutet, dem können wir uns nur anschließen. Andere Elemente bedienen sich allerdings typischer Fantasy-Klischees – und es ist ein witziger Zufall, dass gerade eine Szene mit Danielle Galligans Nina wie eins zu eins übernommen aus „Game Of Thrones“ scheint:

    Wenn Nina nämlich mit Matthias Helvar (Calahan Skogman), der sie als Hexe fürchtet und als Feindin ansieht, durch den Schnee stapft und den wortkargen Mann, der ihre offensichtliche Anziehung auf ihn zu ignorieren versucht, neckt und mit ihren sexuellen Anspielungen in Verlegenheit bringt, fühlt man sich unweigerlich an Jon Snow (Kit Harington) und Ygritte (Rose Leslie) aus „Game Of Thrones“ erinnert.

    Mehr über gelungene und nicht ganz so gelungene Aspekte des neuen Netflix-Hits „Shadow And Bone“ erfahrt ihr in unserer ausführlichen Kritik:

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Shadow And Bone - Legenden der Grisha"

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