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    "Alien: Covenant 2" UND eine Serie? So setzt Disney die Sci-Fi-Reihe nach "Prometheus" und "Alien: Covenant" fort
    Von Markus Trutt — 09.07.2021 um 18:30

    Nach „Alien: Covenant“ (aka „Prometheus 2“) ist aktuell etwas unklar, wie die Zukunft der „Alien“-Prequels und der Science-Fiction-Reihe generell aussieht. DASS es auch unter Disney weitergeht, ist aber beschlossene Sache.

    20th Century Studios

    Nach „Prometheus - Dunkle Zeichen“ in der Vorwoche zeigt ProSieben am heutigen 9. Juli 2021 um 22.25 Uhr nun auch das Sequel „Alien: Covenant“ im Fernsehen (in der Nacht von Sonntag auf Montag wird der Film um 1.10 Uhr zudem nochmal wiederholt). Viele Zuschauerinnen und Zuschauer dürften sich dabei auch beim zweiten „Alien“-Prequel wieder fragen, wie es aktuell eigentlich um die weitere Zukunft der Kult-Reihe bestellt ist.

    Wir erinnern uns: Nach „Prometheus“ hatte Regielegende Ridley Scott eigentlich noch mindestens zwei weitere Teile seiner „Alien“-Vorgeschichte geplant, die dann endgültig die Brücke zu seinem meisterlichen Klassiker „Alien“ aus dem Jahr 1979 schlagen sollten (und zu deren Gunsten der zwischenzeitlich angedachte „Alien 5“ von „District 9“-Regisseur Neill Blomkamp wieder abgesagt wurde).

    » Die "Alien"-Reihe bei Disney+ (ab 16. Juli auch inklusive "Alien: Covenant")*

    Mit „Alien: Covenant“ gab es dann 2017 auch tatsächlich die erste „Prometheus“-Fortsetzung, die aber qualitativ und finanziell hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Franchise und damit auch „Alien: Covenant 2“ aka „Prometheus 3“ (der gerüchteweise den Titel „Alien: Awakening“ tragen sollte) lagen trotz des offenen „Covenant“-Endes somit zunächst auf Eis.

    Doch das letzte Wort in Sachen „Alien“ ist noch längst nicht gesprochen...

    Disney will mehr "Alien"

    Inzwischen hat sich hinter den Kulissen viel getan. Das „Alien“-Studio 20th Century Fox wurde von Disney übernommen und beim Maushaus denkt man gar nicht daran, die traditionsreiche Marke zu begraben – ganz im Gegenteil.

    2020 gab Ridley Scott persönlich bekannt, dass weiterhin an einem neuen „Alien“-Film gewerkelt wird. Zu jenem Zeitpunkt war aber wohl noch nicht final entschieden, ob es sich dabei wirklich um die zweite „Prometheus“-Fortsetzung handeln wird, die nach der Erklärung der Xenomorph-Entstehung in „Alien: Covenant“ mit den letzten offenen Antworten die Lücke zu „Alien“ schließen wird. Hier würden wir wohl vor allem erfahren, warum das Raumschiff der Kontrukteure, auf das die Mannschaft von Ellen Ripley (Sigourney Weaver) in „Alien“ stößt, mit zahlreichen Alien-Eiern an Bord unterwegs war und abgestürzt ist.

    Möglich ist aber auch, dass man nach der „Covenant“-Ernüchterung noch einmal umdenkt und sich von den Prequels abkehrt, um auf der großen Leinwand etwas Neues in dem Universum zu probieren. Eine definitiv neue Richtung schlägt man jedenfalls auch an anderer Front mit dem Franchise ein...

    Die erste "Alien"-Serie

    Wie der Chef des mittlerweile zu Disney gehörenden US-Senders FX Ende 2020 bekannt gab, arbeitet man dort derzeit an der ersten „Alien“-Realserie, die vom emmy-prämierten „Fargo“- und „Legion“-Schöpfer Noah Hawley verantwortet und von Ridley Scott produziert wird.

    Über den genauen Inhalt ist noch wenig bekannt. Fest steht aber schon, dass sie anders als die bislang sechs „Alien“-Filme (die zwei „Alien Vs. Predator“-Ableger zählen wir jetzt mal nicht dazu) nicht in ferner, sondern in naher Zukunft auf der Erde spielen soll. Was uns sonst noch in der Serie erwartet, deutete Hawley jüngst zumindest vage in einem Interview an:

    "Alien"-Serie: Diese entscheidenden Unterschiede zu den Filmen gibt es

    Und wer übrigens befürchtet, dass das düstere Franchise unter Disney nun an Härte einbüßt, darf beruhigt sein. Da zum nach außen auf sein familienfreundliches Image bedachten Disney-Konzern ja noch viele andere Anbieter – wie eben FX – gehören, soll das „Alien“-Franchise auch in Zukunft weiterhin Sci-Fi-Unterhaltung für Erwachsene bieten.

    Wann wir die neuen „Alien“-Titel zu sehen bekommen, ist allerdings noch unklar.

     

    Hinweis: Beim obigen Text handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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