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    Tarantino war gestern: Trailer zur "Reservation Dogs"-Serie von "Thor 4"- und "Star Wars"-Regisseur Taika Waititi
    Tobias Mayer
    Tobias Mayer
    -Redakteur
    Tobias liebt „Star Wars 8“ – und noch sehr, sehr viele andere Filme. Kino ist dabei immer eine gute Idee (zu jeder Jahreszeit).

    Der Titel mag schamlos an Quentin Tarantinos Gangsterfilm „Reservoir Dogs“ angelehnt sein und die Outfits der jungen Gangster auch, davon abgesehen ist die neue Comedy-Serie „Reservation Dogs“ aber ihr eigenes Ding. Hier ist der erste Trailer:

    In „Reservation Dogs“ geht’s um vier indigene Teenager, die im ländlichen Oklahoma leben: Bear (D’Pharaoh Woon-A-Tai), Elora Danan (Devery Jacobs), Willie Jack (Paulina Alexis) und Cheese (Lane Factor) wollen genug Geld zusammenkommen, um endlich ihren Traum von einem Leben in Kalifornien verwirklichen zu können. Sie haben nicht viel gemeinsam mit Mr. Blonde (Michael Madsen) & Co. aus Quentin Tarantinos „Reservoir Dogs“, aber ab uns zu schlüpfen sie halt gerne in Anzüge mit schwarzen Krawatten und stehlen Geld.

    Ohne Taika Waititi wäre die Serie nicht entstanden

    Taika Waititi, der für „JoJo Rabbit“ einen Oscar gewann, kürzlich den Marvel-Blockbuster „Thor 4: Love and Thunder“ abgedreht hat und sich demnächst seinem eigenen „Star Wars“-Film widmen wird, ist als einer der Schöpfer hinter der Comedy-Serie „Reservation Dogs“ gelistet. Waititi hat dabei u. a. mit Sterlin Harjo zusammengearbeitet – der hier seine eigenen Erfahrungen verarbeitet hat und sich sicher ist, dass die Serie ohne Waititis Name und Ruf nicht entstanden wäre, handelt es sich dabei doch um eine mit US-amerikanischen Ureinwohnern besetzte Produktion, die in US-Film- und Serienproduktionen kaum repräsentiert sind.

    Der einzige Grund, warum ich diese Serie machen konnte, ist Taika Waititi“, so der indigene Filmemacher und „Reservation Dogs“-Showrunner Sterlin Harjo gegenüber dem Hollywood Reporter. „Er brachte das Projekt zum Sender FX und ließ mich dann machen. Ich glaube, keine andere Serie, die ich machen könnte, wäre so bedeutend für mich.“

    Das klingt so, als ob der Neuseeländer Taika Waititi, dessen Vater zur indigenen Bevölkerung der Māori gehört, der Serie „Reservation Dogs“ die Tür geöffnet hat, während sein Freund und Kollege Sterlin Harjo als Showrunner dann vor allem für die Serie selbst verantwortlich ist – die mit ihrem trockenen, spleenigen Humor aber durchaus an frühere Waititi-Filme wie „Boy“ oder „Wo die wilden Menschen jagen“ erinnert.

    „Reservation Dogs“ startet am 9. August in den USA auf dem Sender FX und dem Streamingdienst Hulu, die zu Disney gehören. Noch ist für Deutschland kein Termin bekannt.

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