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    Superman (!) statt Starro: Harley Quinn & Co. sollten in "The Suicide Squad" ursprünglich gegen den DC-Helden kämpfen
    06.08.2021 um 15:00
    Julius Vietzen
    Julius Vietzen
    -Redakteur
    Vom Arrowverse bis „Doom Patrol“ und von „The Dark Knight“ über das DCEU bis hin zu „Joker“ behält Julius auch im DC-Multiversum den Überblick.

    Wie das wohl ausgegangen wäre? Im Interview hat uns Regisseur James Gunn verraten, dass er ganz am Anfang mal plante, sein Suicide Squad ausgerechnet gegen den übermächtigen Helden Superman antreten zu lassen. Hier erfahrt ihr die ganze Geschichte:

    Warner Bros. / HDF Kino e.V.

    Suicide Squad“ musste 2016 eine Menge Kritik einstecken. Einer der Gründe dafür ist, dass das Team von zwangsrekrutierten Superschurken und Antiheldinnen aussgerechnet gegen ein Bösewicht-Duo eingesetzt wird, gegen das Deadshots Schusswaffen, Harley Quinns Baseballschläger und Killer Crocs scharfe Zähne ohnehin nicht viel ausrichten können: nämlich die übermächtigen Enchantress (Cara Delevigne) und Incubus (Alain Chanoine).

    In „The Suicide Squad“ begeht James Gunn nur scheinbar denselben Fehler wie sein Vorgänger David Ayer, wenn er die Task Force X mit Schusswaffen (Bloodsport, Peacemaker), Speer (Harley Quinn) und Zähnen (King Shark) gegen den übermächtigen Riesen-Seestern Starro antreten lässt. Aber dann erweist sich Starro doch als perfekte Ergänzung für das Feuerwerk des Irrsinns, das Gunn hier abbrennt.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "The Suicide Squad"
    Ausgerechnet Superman!

    Ob das alles ähnlich gut funktionieren würde, wenn Gunn tatsächlich an seinen ursprünglichen Plänen festgehalten hätte? Das lässt sich natürlich nur schwer beurteilen. Auf jeden Fall wollte Gunn das Suicide Squad ganz am Anfang des Projekts mal in den Kampf gegen einen außer Kontrolle geratenen Superman schicken, wie er uns im exklusiven Interview verrät:

    „Als ich damit angefangen habe, ‚The Suicide Squad‘ zu schreiben, war eine Idee, dass sie gegen Superman kämpfen.“

    Dazu führt Gunn weiter aus: „Das Suicide Squad muss aus irgendeinem Grund Superman schnappen. Das war alles, nur eine vage Idee. Er ist außer Kontrolle geraten oder wird von jemandem kontrolliert. Und dann muss diese Gruppe von miesen Superschurken gegen den mächtigsten Helden der Welt antreten. Ich mag diese Idee und wenn DC diese Fortsetzung macht, dann bitte nicht ohne mich.“

    Einen Rest Superman gibt es noch

    Im November 2017 hieß es aus einer ziemlich zuverlässigen Quelle, dass das Suicide Squad in seinem zweiten Abenteuer eine Massenvernichtungswaffe aufspüren und ausschalten muss, die sich dann als Black Adam entpuppen soll – gespielt vom damals schon für diese Rolle verpflichteten Dwayne Johnson, der nun stattdessen endlich seinen eigenen „Black Adam“-Film bekommt.

    Zwischendrin war dann wenigstens in James Gunns Kopf mal Superman die zentrale Bedrohung, bevor er sich dann schließlich doch für Starro entschied. Aber ein Rest von Superman findet sich trotzdem noch im finalen Skript, schließlich erfahren wir in „The Suicide Squad“, dass Bloodsport deshalb im Gefängnis Belle Reve einsitzt, weil er Superman mit einer Kryptonit-Kugel schwer verletzt hat...

    „The Suicide Squad“ läuft seit dem 5. August 2021 in den deutschen Kinos – und wie gut der Film wirklich ist, diskutieren wir auch in der aktuellen Folge von Leinwandliebe, die ihr euch in eurer Podcast-App oder auch direkt hier im Artikel anhören könnt:

    Zur Wiedereröffnung der Kinos hat der Verband der deutschen Kinobetreiber HDF Kino e.V. die Kampagne #EndlichWiederKino gestartet. Wir schließen uns der Aktion gerne an, indem wir ihr u.a. durch die Einbettung des Logos in unsere Bilder bei News zu aktuellen Kinofilmen eine größtmögliche Sichtbarkeit verschaffen. Wenn ihr dann also endlich wieder in die Kinos dürft, dann postet gerne ein Foto von eurem ersten Besuch mit dem Hashtag #EndlichWiederKino in den sozialen Netzwerken – wir machen auch mit.

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