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    "Sweet Girl 2": Eine Fortsetzung zum Netflix-Actioner mit Jason Momoa ist wahrscheinlicher, als ihr denkt!
    26.08.2021 um 15:00
    Christoph Petersen
    Christoph Petersen
    -Chefredakteur
    Egal ob völlig abgedreht wie bei „Fast & Furious 9“ oder gnadenlos präzise wie bei „The Raid“ – Hauptsache bei der Action kein langweiliges Mittelmaß!

    Hat ein Sequel zum Netflix-Hit „Sweet Girl“ nach dem Ende des ersten Films überhaupt Sinn? Da müssten sich die Macher*innen wirklich was einfallen lassen. Aber aktuell sieht es so aus, als ob sich so ein Risiko für Netflix richtig lohnen könnte…

    Netflix

    +++ Achtung: Spoiler zum Twist von "Sweet Girl" +++

    Das Netflix Original „Sweet Girl“ hat ziemlich miese Kritiken eingefahren. Aber das ändert nichts daran, dass der Action-Thriller mit „Aquaman“-Superstar Jason Momoa in der vergangenen Woche der weltweit meistgestreamte Film überhaupt war – und in den meisten Ländern, in denen der Streaming-Service verfügbar ist, steht er auch Tage später noch immer sehr weit vorne in den lokalen Netflix-Top-10-Listen der meistgesehenen Inhalte. Eine Fortsetzung wäre da nach den traditionellen Maßstäben eigentlich nur logisch …

    … zumindest wenn es da nicht den großen Twist am Ende von „Sweet Girl“ geben würde: Schließlich stellt sich im Finale des Films heraus, dass der vermeintliche Protagonist Ray Cooper (Jason Momoa) schon seit zwei Jahren tot ist. In Wahrheit ist es nämlich seine Teenager-Tochter Rachel (Isabela Merced), die sich auf einen Rachefeldzug gegen die für den Tod ihrer Mutter verantwortlichen Pharma-Bosse begibt und sich dabei einbildet, sie sei ihr eigener Vater. Was wir von diesem Twist halten (nämlich wenig), haben wir schon in einem anderen Artikel erklärt:

    "Sweet Girl": Der Twist ist nicht clever, sondern unverdient

    Aber der Twist ist nicht nur ein Problem, weil er bei genauem Hinsehen wenig Sinn ergibt – er ist auch für Netflix ein Problem, wenn sich der Streaming-Service entscheiden sollte, „Sweet Girl 2“ in Angriff zu nehmen. Schließlich wissen jetzt alle Zuschauer*innen, dass die vom größten Star des Films verkörperte Hauptfigur längst das Zeitliche gesegnet hat. Trotzdem sollte man die Idee einer Fortsetzung nicht vorschnell begraben …

    … denn die Aussicht auf einem vermeintlich sicheren Erfolg macht erfinderisch, vor allem in Hollywood – und so sehen wir aktuell zwei Möglichkeiten, wie es doch noch zu einem „Sweet Girl 2“ kommen könnte:

    1. Die Tochter übernimmt + Gastauftritt von Jason Momoa

    Rachel-Darstellerin Isabela Merced hat bereits in einem Interview mit ComingSoon zum ersten Teil gesagt, dass sie sich persönlich ein Sequel wünschen würde: „Es gibt es Potenzial für ein Sequel über ihre Hintergrundgeschichte. Wie ist sie an den Punkt gekommen, an dem sie durch das Trauma psychisch derart angeschlagen ist, dass sie sich als jemand anderes ausgeben muss, um damit noch irgendwie klarzukommen?

    Wir glauben allerdings kaum, dass es für einen „Sweet Girl 2“ ausreichen würde, einfach nur die im ersten Film offengelassenen Leerstellen nachträglich aufzufüllen. Stattdessen könnten wir uns vorstellen, die Rachel-Badass-Figur aus den letzten Minuten des Films zu nehmen und sie auch noch in einem anderen Fall zur Rächerin der kleinen Leute gegenüber korrupten Politikern und Wirtschaftsbonzen zu machen.

    Ein Sequel ganz ohne Jason Momoa wäre wahrscheinlich eher nicht denkbar, aber er könnte ja in Rückblenden oder „Traum“-Sequenzen, in denen er seiner Tochter bei ihrem Feldzug zur Seite steht, zumindest hier und da kurz auftreten. Dann könnte man ihn auch, ohne allzu sehr zu schummeln, groß auf dem Poster von „Sweet Girl 2“ platzieren.

    2. Es bleibt bei der gespaltenen Persönlichkeit

    Stattdessen könnte man ein „Sweet Girl 2“ aber natürlich auch um eine Rachel spinnen, die ihre psychische Störung noch immer nicht überwunden hat – und die sich in den Action-Momenten immer noch einbildet, sie sei ihr muskelbepackter, kampfsporterprobter Vater.

    Dann ließe sich ein verhältnismäßig geradliniger Action-Thriller um sie spinnen, bei dem sich die junge Protagonistin nur in den Actionszenen in jemand anderen verwandelt (das geschieht zwar nur in ihrem Kopf, aber das Publikum würde dann trotzdem Jason Momoa auf dem Bildschirm beim Ärschetreten zusehen).

    Damit wäre „Sweet Girl 2“ quasi eine Wahn-Action-Variante des Marvel-Helden Bruce Banner / Hulk …

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