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    Wie "Haus des Geldes" – nur viel größer und mit Hollywood-Besetzung: Das ist Netflix' neue Heist-Serie "Jigsaw"
    17.09.2021 um 17:00
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

    Mit der fünften Staffel „Haus des Geldes" neigt sich einer der größten Netflix-Hits überhaupt dem Ende zu. Neben dem anstehenden koreanischen Remake arbeitet der Streaming-Riese nun an einem weiteren Heist-Format – das noch größer werden dürfte.

    Netflix

    Haus des Geldes“-Macher Álex Pina versprach Krieg für die finale fünfte Staffel des spanischen Serien-Megahits – und den bekamen wir in den ersten fünf Episoden auch tatsächlich zu sehen. Wenn das Netflix-Erfolgsformat am 3. Dezember 2021 dann mit den wirklich aller letzten Folgen abgeschlossen wird, dürfen sich Fans aber nicht nur direkt auf das südkoreanische Remake freuen, das Ende des Jahres ins Haus stehen soll. Gleichzeitig arbeitet der Streaming-Riese jetzt auch noch an seinem nächsten Format, das sich Fans von Heist-Thrillern vormerken sollten: „Jigsaw“.

    Das ist "Jigsaw"

    Darin erwartet euch aber nicht bloß ein weiterer Überfall, sondern die lose auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte um den größten Raub aller Zeiten!

    Als Inspiration für „Jigsaw“ diente ein geplanter Raub von 70 Milliarden Dollar in Downtown Manhatten, während Hurricane Sandy über New York hinwegfegte. Im Vergleich: In „Haus des Geldes“ geht es ursprünglich um im Vergleich fast lächerliche 984 Millionen Euro. „Jigsaw“ legt aber nicht nur in Sachen Beute noch mal einen oben drauf, sondern spielt zudem auch über einen wesentlich größeren Zeitraum als die Geschichte von Tokio & Co.

    Die acht Episoden umfassende Serie soll ein Vierteljahrhundert abdecken – beginnend 24 Jahre vor dem Raub bis ein Jahr danach – und sich nicht bloß mit dem Überfall selbst beschäftigten, sondern vor allem von den Intrigen, von dem Verrat und auch den Racheplänen erzählen, die er unter den Beteiligten mit sich brachte.

    Sowohl vor als auch hinter der Kamera konnte man dafür ein durchaus prominentes Ensemble gewinnen, das derzeit auch schon mitten in den Dreharbeiten steckt:

    Die Stars von "Jigsaw"

    „Breaking Bad“-Schurke Giancarlo Esposito spielt Leo Rap, einen smarten Ingenieur und geborenen Anführer, dessen kriminelle Karriere bereits in jungen Jahren begann – und die ihm am Ende nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine Familie kostete.

    Paz Vega („Rambo: Last Blood“) spielt die Anwältin Ava Mercer, die sich auch gerne mal die Hände schmutzig macht, um an ihr Ziel zu kommen, im Herzen aber eine gute Seele ist. Es gibt nichts, dass sie nicht für ihre Liebsten tun würde.

    In der Rolle des einstigen Diebes Roger Salas, der seine kriminelle Karriere zwar hinter sich ließ und mittlerweile als Security-Experte tätig ist, werden wir Rufus Sewell („The Father“) sehen – als raffinierter Fuchs, der seine eigenen Interessen über alles stellt und ganz genau weiß, wie er Menschen zu seinem Vorteil manipulieren kann.

    Jai Courtney („Terminator 5“, „Stirb Langsam 5“) schlüpft in die Rolle des Alpha-Männchens und Safe-Crackers Bob Goodwin – attraktiv, smart und gefährlich für jeden, der sich ihm in den Weg stellt.

    Außerdem mit von der Partie sind Tati Gabrielle, die wir 2022 auch in „Uncharted“ zu sehen kriegen, der vor allem für die Spionage-Serie „The Americans“ bekannte Peter Mark Kendall, Rosaline Elbay („Ramy“) und Niousha Noor („The Night“).

    Die Köpfe hinter "Jigsaw"

    „Jigsaw“ ist das erste große Projekt von Erica Garcia, die für ihren Einstand nicht nur einen namhaften Cast, sondern auch erfolgreiche Filmemacher gewinnen konnte.

    Die ersten beiden Episoden wird so etwa der Brasilianer José Padilha inszenieren, der einst mit Filmen wie „Tropa de Elite“ und „Elite Squad 2“ international Anerkennung fand und so schließlich auch den Sprung nach Hollywood schaffte, wo er etwa für die „RoboCop“-Neuauflage oder mehrere Episoden des Netflix-Hits „Narcos“ auf dem Regiestuhl Platz nahm. Zusätzliche Power von Produzentenseite bekommt Garcia zudem von Meister-Regisseur Ridley Scott („Alien“, „Gladiator“), der mit seinem Produktionsfirma Scott Free Productions an Bord ist.

    Wann „Jigsaw“ erscheint, ist noch nicht bekannt. Da die Serie aber bereits gedreht wird, scheint ein Start in der zweiten Jahreshälfte 2022 durchaus denkbar.

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