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    Neu auf Disney+: Dieser Überraschungshit hat hierzulande sogar Marvel, DC und "Jurassic World" abgehängt
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    2018 avancierte „Bohemian Rhapsody“ in Deutschland zum erfolgreichsten Kinofilm des Jahres und hat damit sogar über „Phantastische Tierwesen 2“ oder „Avengers: Infinity War“ triumphiert. Nun steht der Kassenschlager auf Disney+ zum Abruf bereit.

    Warner Bros. / Disney+

    Gerechnet hat mit diesem Ausmaß wohl niemand, vor allem, weil die Konkurrenz auch so verdammt hochkarätig gewesen ist. Doch hierzulande schnappte sich „Bohemian Rhapsody“ mit 3,966 Millionen Zuschauer*innen den ersten Platz der Kino-Jahrescharts. Blockbuster wie „Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen“ (3,895 Millionen), „Avengers: Infinity War“ (3,457 Millionen), „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ (2,404 Millionen), und „Aquaman“ (2 Millionen) zogen gegen das Queen-Biopic letzten Endes in Deutschland den Kürzeren.

    „Bohemian Rhapsody“, der nun via Disney+ gestreamt werden kann, war aber auch international ein Hit und konnte bei einem Budget von ca. 55 Millionen US-Dollar mehr als 911 Millionen US-Dollar weltweit einspielen. Abgerundet wurde die Erfolgsgeschichte des Films schließlich durch unzählige Auszeichnungen, darunter vier Oscars (u.a. für Rami Malek als Bester Hauptdarsteller) und zwei Golden Globes.

    » "Bohemian Rhapsody" bei Disney+*

    Darum geht’s in "Bohemian Rhapsody"

    Im Jahre 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek), Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazzello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren schon bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger rosig aus:

    Freddie Mercury kämpft mit seiner inneren Zerissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen...

    Darum lohnt sich Bohemian Rhapsody

    In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es für „Bohemian Rhapsody“ 3,5 von möglichen 5 Sternen. Unser Autor Carsten Baumgardt schreibt in seinem Fazit: „Für Fans von Freddie Mercury und Queen ist das elektrisierend-nostalgische Musik-Biopic ein Muss, um die alte Zeit wieder aufleben zu lassen.“

    Bohemian Rhapsody

    Man kann „Bohemian Rhapsody“ vorwerfen, dass er etwas zu glattgebügelt ist und sehr zahm mit den Exzessen von Freddie Mercury umgeht. Dadurch entsteht der Eindruck , dass hier eher eine wohlig-angepasste Hommage in Szene gesetzt wird, die Mercurys Ecken und Kanten zwar andeutet, letztlich aber immer darauf bedacht ist, möglichst familienfreundlich zu bleiben.

    Das schmälert das Vergnügen aber letztlich nur bedingt: „Abgsehen von diesen Einschränkungen atmet ‚Bohemian Rhapsody‘ aber puren Rock'N'Roll – selbst wenn dieser konsequent jugendfrei ausfällt. Rami Malek spielt diesen exzessiven Freddie Mercury sensibel und vielschichtig, seine brüchige Persönlichkeit scheint immer wieder durch.“ Wer also mal wieder zwei Stunden lang mitgerissen werden möchte, der sollte hier definitiv einen Blick riskieren.

    Neu auf Disney+ im April: Ein Horror-Thriller mit Marvel-Star & mehr

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