Furious
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3,2
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Horridus
Horridus

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Serienkritik
3,5
Veröffentlicht am 22. August 2026
Deine Kritik hat schon einen klaren Kern: Die Serie erzeugt zunächst Spannung, nimmt sich diese aber selbst wieder, weil das zentrale Motiv zu früh durchschaubar wird. Ich würde sie professioneller formulieren, ohne deine eigentliche Meinung weichzuspülen:

Furious – Serienkritik

Furious startet durchaus vielversprechend. Die erste Folge weckt Interesse und schafft zunächst eine Atmosphäre, die neugierig auf die weitere Entwicklung macht. Allerdings dauert es nicht lange, bis klar wird, worauf die Geschichte hinausläuft: Die Frau ist auf Rache aus.

Damit verliert die Serie einen großen Teil ihrer anfänglichen Spannung. Statt sich noch zu fragen, was eigentlich passieren wird, wartet man zunehmend nur noch darauf, wen sie als Nächstes ermordet und auf welche Weise. Das nimmt den weiteren Folgen einen Teil des Überraschungsmoments.

Auch die Figuren können diesen Verlust an Spannung nicht vollständig auffangen. Die FBI-Agentin wirkt zunächst sympathisch und interessant. Doch sobald thematisiert wird, dass sie sich nicht wäscht und deshalb unangenehm riecht, kippt die Wahrnehmung der Figur. Was möglicherweise als ungewöhnliches Charakterdetail gedacht ist, wirkt eher befremdlich und macht es schwieriger, eine emotionale Verbindung zu ihr aufzubauen.

Überhaupt scheint in Furious kaum eine Figur wirklich unbelastet zu sein. Fast alle tragen ihre traumatischen Erlebnisse mit sich herum und zeigen dadurch mehr oder weniger deutliche psychische Auffälligkeiten. Das passt zwar zum düsteren Grundton der Serie, führt aber auch dazu, dass die Charaktere teilweise weniger wie glaubwürdige Menschen und mehr wie Ansammlungen von Traumata und Störungen wirken.

Mein bisheriger Eindruck: Furious beginnt interessant, verschenkt aber einen Teil seines Potenzials, weil die eigentliche Motivation der Hauptfigur zu schnell durchschaubar wird. Die Frage ist deshalb weniger, ob sie sich rächen wird, sondern nur noch, wie weit sie gehen wird. Dadurch muss die Serie ihre Spannung zunehmend aus den einzelnen Morden und den gestörten Charakteren ziehen.
Lemmiblog
Lemmiblog

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Serienkritik
3,5
Veröffentlicht am 1. September 2026
SIND GEWALTOPFER DIE GEWALTTÄTIGSTEN?
Catherine ist entschlossen, jeden büßen zu lassen, der sich an Kindern vergreift, so wie es ihr selbst passiert ist. FBI-Ermittlerin Alice will sie stoppen, doch Catherine ist meisterhaft darin, sich zu verkleiden und Kameras zu umgehen. Zusätzlich werden die Ermittlungen dadurch erschwert, dass selbst Cops in diesen teuflischen Ring verwickelt sind.

Furious auf Disney+ hat 8 Episoden mit einer Laufzeit von jeweils ca. 50 Minuten. Wir haben hier eine Thriller-Serie, die sich einem der wohl schlimmsten Verbrechen überhaupt annimmt: Kindesmissbrauch und nein, zu sagen, dass einige bereits Teenager waren, machts nicht besser.
Ich mochte die Serie. Anfangs sehen wir Catherine, wie sie einen nach dem anderen ausschaltet, um die Wahrheit über eine bestimmte Nacht herauszufinden, an die sie sich nicht mehr erinnert. Dabei macht sie einen interessanten Wandel durch. Aus der gefühlt eiskalten Killerin wird zunehmend eine instabile Frau, je mehr Erinnerungen zurückkommen und ihre Vergangenheit sie einholt.
Ihr gegenüber stehen Ermittler wie Alice, die für mich persönlich die schwierigste Figur der Serie war. Bei ihren Kollegen ist sie geächtet, weil sie ihren damaligen Freund und Kollegen wegen Körperverletzung angezeigte. Gleichzeitig möchte sie beim Sex geschlagen werden, Wow. Dafür funktionieren die anderen Ermittler hervorragend. Danny ist praktisch Captain Guter Kerl und Nora kämpft neben dem Fall noch mit ihrem dezenten Alkoholproblem, ist aber so unfassbar spitzzüngig wie es nur geht. Auch die Bösewichte erfüllen ihren Zweck, denn die sind schlichtweg verachtenswert und so sollen sie schließlich auch sein.
Unterm Strich bleibt eine Serie, die aufgrund ihres schweren Themas und der meisten Figuren durchaus fesseln kann. Catherine funktioniert und die Ermittlungen bleiben spannend. Alice ist für mich allerdings ein riesiger Faktor, weshalb ich nicht komplett mitgehen konnte, da einige ihrer Handlungen und Charakterzüge für mich schlicht unlogisch sind.

7,5/10 Punkten. Staffel 2 wurde übrigens schon bestätigt, bei dem Ende auch kein Wunder.
hylby
hylby

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Serienkritik
4,5
Veröffentlicht am 1. September 2026
Keine der üblichen Serienkiller Serien, sondern aussergwöhnlich und aufwühlend sind die 8 Folgen. Zwei Frauen auf der Jagd nach den Tätern des Missbrauchs. Wirkt manchmal wie ein Schlag in die Magengrube.