Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Horridus
1 Follower
249 Kritiken
User folgen
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 16. September 2026
The Killings at Parrish Station – Folge 1
Wow – was für ein Auftakt!
The Killings at Parrish Station beginnt bereits in der ersten Folge mit den Ermittlungen zu einem brutalen Massaker und zieht damit sofort alle Register. Die Handlung ist von Beginn an spannend, mysteriös und atmosphärisch dicht aufgebaut. Dabei gelingt es der Serie, die Spannung über die gesamte Folge hinweg aufrechtzuerhalten und immer wieder neue Fragen aufzuwerfen.
Ich muss dazusagen, dass ich ein großer Fan von Dark bin. Für mich gehört die Serie Dark zu den Produktionen, die Spannung, Mystery, Atmosphäre und vor allem die musikalische Untermalung nahezu perfekt miteinander verbinden. Und genau deshalb hat mich The Killings at Parrish Station in der ersten Folge besonders überrascht: Zumindest was den Auftakt betrifft, spielt die Serie für mich tatsächlich auf dem gleichen Level und ist atmosphärisch absolut ebenbürtig.
Offiziell wird The Killings at Parrish Station als Drama geführt. Nach dieser ersten Folge würde ich die Serie allerdings eher als Mystery-Thriller beschreiben. Die Inszenierung ist weniger auf klassisches Drama ausgelegt, sondern erzeugt vor allem durch das mysteriöse Geschehen, die Ermittlungen und die zunehmend beklemmende Atmosphäre einen enormen Sog.
Bildqualität
Auch technisch macht die Serie einen sehr guten Eindruck. Das Bild ist angenehm hell und detailliert, während die Kameraführung überwiegend ruhig und unaufgeregt bleibt. Die Schärfe sitzt im Zentrum des Bildes sehr gut.
Interessant ist allerdings eine auffällige optische Gestaltung: In einigen Szenen wirken die äußeren Bildbereiche kreisförmig beziehungsweise zum Rand hin deutlich unschärfer. Das scheint bewusst als Stilmittel eingesetzt zu werden und verleiht einzelnen Einstellungen eine ganz eigene visuelle Note.
Ton und Musik
Besonders hervorheben möchte ich die musikalische Untermalung. Die Serie besitzt eine deutsche Dolby-Digital-Plus und eine englische Dolby Atmos Vertonung, und gerade die Musik wird erfreulich räumlich eingesetzt. Sie kommt deutlich aus den Surround-Lautsprechern und beschränkt sich nicht nur auf eine frontale Wiedergabe.
Die Musik passt hervorragend zur mysteriösen Grundstimmung. Wenn sie langsam anschwillt und gelegentlich von einem tiefen Brummen begleitet wird, entsteht eine ausgesprochen dichte und unheimliche Atmosphäre. Gerade über eine gute Surround-Anlage kommt das richtig zur Geltung und trägt erheblich dazu bei, dass die Serie ihre Wirkung entfaltet.
Fazit nach Folge 1
Nach nur einer Folge ist natürlich noch keine abschließende Bewertung möglich. Aber der Auftakt hat mich wirklich gepackt. Die Kombination aus einem brutalen Ausgangsverbrechen, den mysteriösen Ermittlungen, der ruhigen Inszenierung und der hervorragenden musikalischen Untermalung funktioniert ausgesprochen gut.
Wenn die Serie dieses Niveau halten kann, könnte hier tatsächlich ein sehr starker Mystery-Thriller auf mich zukommen.
Ich habe bisher nur die erste Folge gesehen – aber eines steht bereits fest: Ich bleibe definitiv dran und werde berichten, wie sich die Serie weiterentwickelt.
Massaker in einer in der Wüste gelegenen Forschungsstation. Eine gute Krimigeschichte mit geheimnisvollen kosmischem Horror, unerklärlichen Dingen und exxellentem Spannungsaufbau, Das Ende leider etwas zu schnell.