Spuk in Hill House
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Durchschnitts-Wertung
4,0
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stalkerxemo
stalkerxemo

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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 22. Oktober 2018
Ein Stern abzug weil es 3 Folgen brauchte, doch dann hatte mich die Serie voll in seinem Bann und ich habe Sie an einem Nachmittag/Abend durchgezogen (Staffel 1, 10.2018).

Die Effekte sind sehr gut, die Geschichte puzzelt sich zum Ende hin immer mehr zusammen und das Ende selbst war gespickt mit Erkenntnissen und Emotionen.. einfach sehr gut.
Ich bin unheimlich positiv überrascht, hatte ich doch Angst da Grusel Serien oft zum versagen neigen.
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 11. Februar 2019
Wahnsinnig gute Serie. Diese Serie hat es tatsächlich geschafft das ich mich mal wieder richtig erschreckt habe und gespannt war was als nächstes passiert.
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 14. Oktober 2018
Eine gute Serie. Die Folgen sind in einer angenehmen Länge. Die Schauspieler sind gut gewählt. Ganz ehrlich? Habe mich bis jetzt in jeder Folge mindestens ein Mal erschrocken. Hoffendlich geht es weiter ( schau heute die letzte Folge).....
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

Serienkritik
3,0
Veröffentlicht am 24. Oktober 2025
Mainstream-Horror mit anstrengenden Figuren

Eine Horrorserie, die das klassische Haunted House-Genre frisch präsentiert? Das versprach „Spuk in Hill House“ (oder auch „The Haunting of Hill House“). Eine Horror-Drama-Serie von 2018, basierend auf dem Roman von Shirley Jackson. Das Buch kam 1959 heraus und wurde seitdem mehrmals bereits verfilmt, unter anderem in dem trashigen Film „Das Geisterschloss“ von 1999. Dieses Mal aber war der kreative Kopf hinter dem Ganzen Mike Flanagan, der bereits einige Horrorfilme gedreht hatte („Oculus“ und später auch „Doctor Sleep“) und den Stoff etwas auffrischte mit einer traumatisierten Familie, deren Geschichte wir über zehn Folgen erleben. Seitdem hat die Serien-Adaption viel Lob bekommen und sicherte sich starke Kritiken durch die Bank. Mein Interesse an der Serie war also sehr groß und nun konnte ich sie endlich sehen. Leider war ich doch recht enttäuscht von dem Ganzen, trotz einiger guter Aspekte.

Die 80er: Die siebenköpfige Crain-Familie will das große Hill-Anwesen sanieren und wieder verkaufen. Dafür ziehen sie in das gigantische Haus und sind voller Vorfreude auf die Zukunft. Doch schnell wird der euphorische Frieden gestört als immer wieder kuriose und düstere Erscheinungen auftreten. Besonders die fünf Kinder sehen immer wieder grausame Bilder und Mutter Olivia wird immer mehr in den Bann des Hauses gezogen. Es kommt zu einem blutigen Vorfall, der die Familie auch noch 20 Jahre später heimsucht…

„Hill House“ präsentiert uns eine Horrorserie mit Dramaelementen in zehn Folgen. Genug Zeit, um die Figuren auszubauen, zu etablieren und eine mitreißende Story zu schaffen. Und in der Theorie gelingt das auch. Wir lernen alle Figuren kennen, viele Folgen zentrieren jedes Familienmitglied einzeln und so kommt am Ende alles zu einem emotionalen Höhepunkt zusammen. Dabei behandelt die Show düstere und blutige Themen, gemischt mit unheimlichen Schockmomenten und einer gruseligen Atmosphäre, die perfekt in die Halloween-Zeit passt. Auch die Grundidee der Serie, die ich jetzt nicht spoilern will, hat spannende Ideen und einige gute Pay-Offs.

Leider hat mich das Ganze aber nicht wirklich gekriegt. Warum? Dafür gibt es einige Gründe. Mein größtes Problem ist wahrscheinlich das Drehbuch und die Dialoge. Diese sind nur selten wirklich kraftvoll und bewegen sich sonst auf einer sehr klischeehaften Schiene. Das Drama ist oftmals sehr einseitig erzählt, forciert und nur selten gibt es Momente, die mich wirklich berührt haben. Das liegt auch an den Darsteller*innen. Während die Älteren einen ganz okayen Job machen, sind die Kids leider fast durchweg schlecht. Nicht nur die Art wie sie ihre Texte sprechen, auch ihre Reaktionen. Da passieren wirklich traumatisierende Dinge in dem Haus, und zwar am laufenden Band. Und was machen diese Kids? Sie schauen überrascht, geschockt, aber weinen oder panisch durchdrehen, das passiert fast nie. Und jeder, der Kinder in seinem Leben hat (egal ob familiär oder arbeitsbedingt), weiß, dass diese sich schon bei Kleinigkeiten in Angst und Panik versetzen können. Aber das ist ein generelles Problem in Hollywood und besonders im Horrorgenre. Da vermisse ich Kinderdarsteller wie Henry Thomas („.“), der hier selbst den Vater spielt, was ich sehr schön finde.
Während die älteren Schauspieler*innen deutlich besser (aber nicht großartig) agieren, sind es vor allem ihre Charaktere, die ich am Ende einfach nicht wirklich mag. Ja, in der Familie ist viel passiert über die Jahre, aber warum müssen alle so gemein zueinander sein? Besonders in der einen Folge, in der alles in wenigen One-Shots gefilmt wurde (technisch sehr cool gemacht), sind die Figuren sehr anstrengend und nervig. Dazu das forcierte Drama, welches man aus hundert Meter gegen den Wind riechen kann und schon gehen mir die Protagonist*innen allesamt auf den Senkel.
Die letzte Folge löst alles zugegeben ganz hübsch auf, aber das ist eben nur eine Folge.

Was ist mit dem Horror? Immerhin ist „Hill House“ als Horror gekennzeichnet. Ja, einige Momente sind wirklich gruselig und können sensiblere Leute bestimmt erschrecken. Viele Horror-Szenen jedoch verlieren schnell ihren Reiz, da sie nicht nur manchmal sehr plump inszeniert sind (Jump Scares mit lauten Sounds!), sondern weil die Figuren oftmals auch zu dumm sind, um sich aus diesen Alpträumen zu retten. Es dauert viel zu lange, bis die Familie endlich beschließt das Haus zu verlassen. Ich denke die meisten Leute hätten schon nach den ersten paranormalen Begegnungen beschlossen die Koffer zu packen. Aber sonst gäbe es halt keine Serie. Doch wenn dann die Mutter anfängt psychisch extrem labil zu agieren, beschließt der Vater dann zu handeln und etwas zu unternehmen? Nope. Da kommen dann abgedroschene Floskeln wie „Du musst dich ausruhen! Du bist müde.“ Da kommt dann das schwache Drehbuch wieder hervor. In solchen Momenten verlieren nicht nur die Figuren an Glaubwürdigkeit, auch die Horrormomente können keine wirkliche Gefahr mehr versprühen, weil die Charaktere einem egal sind (zumindest mir).

Technisch ist das Ganze aber ganz hübsch gemacht mit guten Effekten und einigen schicken Kameraeinstellungen!

Fazit: „Spuk in Hill House“ hat das Potential für eine wirklich mitreißende Horrorserie, die vor allem tragische Elemente mit einfließen lässt. Doch die klischeehafte, abgedroschene Art wie das Ganze hier präsentiert wurde, ließ mich leider kalt. Stattdessen konnte ich über viele Momente eher lachen, weil sie unfreiwillig komisch waren, aber das zähle ich auch als Unterhaltung. Doch am Ende ist es sehr schade, dass die Figuren alles andere als charmant sind und der Horror auf zu viele billige Tricks vertraut.
Rosario D.
Rosario D.

10 Follower 48 Kritiken User folgen

Serienkritik
3,5
Veröffentlicht am 7. Juli 2019
Wer auf angedeuteten Gruael steht, für den ist die Setie wirklich was. Ich fand sie schlichtweg langweilig.
Le_Maitre
Le_Maitre

11 Follower 86 Kritiken User folgen

Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 6. März 2021
Die Bezeichnung Horror ist eigentlich falsch und nicht für Splatterfan geeignet! Es handelt sich um eine sehr gute Storyline, die sich mit jedem Protagonist umfangreich beschäftigt, sowohl in der Vergangenheit und in der Gegenwart ! Natürlich wird es durch Mysteriöse Soundeffekte und dunkle Szene unterstützt! Es ist eindeutig ein Drama mit Mysterien. Sehr zu empfehlen :-)
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
2,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2019
Ne das war leider nix.. ich fand die Serie am Anfang noch recht spannend, diese baute dann aber sehr schnell ab und die letzte Folge wollte ich dann eigentlich schon mehr schauen..
RoosterReviews
RoosterReviews

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Serienkritik
2,0
Veröffentlicht am 19. Oktober 2023
Mike Flanagan's jüngste Serien-Erfolge "Der Untergang des Hauses Usher", "Gänsehaut um Mitternacht", "Midnight Mass" und "Spuk in Bly Manor" hat mich dazu veranlasst mir seine erste, für Netflix exklusive Serie, "Spuk in Hill House" anzuschauen. Leider mit einem sehr ernüchternden Ergebnis.

Man lernt eine eher untypische größere amerikanische Familie mit zwei Erwachsenen und 4 Kindern kennen, die in ein neues Haus "Hill Hous", in welchem es angeblich spukt, einziehen und durch dessen Erlebnisse nachhaltig geprägt werden. Bereits hier lässt sich annehmen, dass es sich um eine Serie im Horror-Genre handelt, bedauerlicherweise bleibt es bei der Annahme. Diese Serie "Horror" zu nennen finde ich äußerst gewagt, neben der ständig wechselten Zeitebene zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wird dem Zuschauer einer sehr dünnen Handlung aufgetischt, die nur in sehr kurzen Momenten zu Höchstform hochfährt. Am Ende, so ging es zumindest mir, hat man mehr Fragen als Antworten und man beendet die Serie mit einem deutlichen "Warum?".

Sicherlich gehört zu einer guten Serie auch tiefgründige Charaktere, an dieser Stelle muss man sagen, dass "Spuk in Hill House" hier abliefert, weswegen ich auch die 2 Sterne vergebe. Problem ist nur, dass das in der Summe nicht genug an Substanz ist, um die Serie auf eine 5-Sterne-Qualität zu befördern. Aus Spoiler gründen möchte ich nicht genaue Inhalte wiedergeben, aber es sind zum Teil Dialoge drin, bei denen ich mich Frage was genau das zur Handlung beitragen sollte? Klar, die Charaktertiefe ist wichtig, aber wenn es zu viel ist und der Handlung nur schadet, würde ich empfehlen lieber einige Dialoge zu entfernen. Meiner Meinung hätte hier, wie bei seinen zukünftigen Serien 6-8 Teile gereicht, um das ganze etwas straffer zu erzählen. Das hätte der Serie deutlich besser getan, als eine 10-teilige Dialoglastige Serie zu produzieren.
Kino:
Anonymer User
Staffel 1 Kritik
5,0
Veröffentlicht am 2. Dezember 2019
Meine Absolute Lieblings Serie im Horror Genre. Staffel 1 von Haunted Hill House hat meiner Meinung nach alles Richtig gemacht. Die Besetzung ist grandios und dadurch das jede Folge aus einer anderen Perspektive eines anderen Familien Teils gezeigt wird erlaubt die Serie dem Zuschauer die Geschichte als großes ganzes zu sehen und sich selbst ein Bild zu machen. Jede Folge ist spannend und dabei müssen nicht einmal Jumpscares oder ähnliches auftauchen es reicht zu denken das etwas könnte passieren könnte. So herrscht eine gewisse grundspannung die es dem Zuschauer nicht mehr erlaubt die Augen von seinen Bildschirm zu wenden. Von Anfang an gibt es viele Ungereimtheiten zu der Geschichte der Familie und es werden von Anfang an viele fragen in den Raum gestellt und doch verhindert dies nicht die Tatsache das man schon nach der ersten Folge so in die story hineingezogen wurde das man sich nur schwer von der Serie losreißen kann. Haunted Hill Hause anzusehen macht gewaltigen Spaß der aber leider nicht sehr lange anhält da die erste Staffel nur 10 folgen hat. Ich empfehle jeden Horror Fan diese Serie anzusehen.